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Die Gewinner der Worst EU Lobbying Awards 2007 sind…

Die Autohersteller BMW, Daimler und Porsche sind die Gewinner des „Worst EU Lobbying“ Award 2007. Das Deutsche Atomforum erhält den Grünfärbe-Sonderpreis für „Worst EU Greenwash“. Beide erhielten jeweils etwa ein Drittel der über 6.600 abgegebenen Stimmen.

Die Ergebnisse haben wir heute zusammen mit unseren Partnern Corporate Europe Observatory, Friends of the Earth Europe und SpinWatch in Brüssel mit einer feierlichen Zeremonie bekannt gegeben. Bilder von der Preisverleihung und weitere Schilderungen folgen morgen – jetzt feiern wir erst mal die gelungenen Awards 2007 ;-) Herzlichen Dank an alle, die mit abgestimmt haben!

Hier aber noch die kompletten Ergebnisse im Überblick:
In der Kategorie Worst EU Lobbying:
1. BMW, Daimler und Porsche (32% der Stimmen),
2. die Lobbyistenorganisation EPACA (24%),
3. die Lobby-Agentur Cabinet Stewart (16%),
4. Viscount Étienne Davignon (15%) und
5. die spanische Ölfirma Repsol (13%).

Beim Worst EU Greenwash Award:
1. Deutsches Atomforum (33%),
2. der Rüstungskonzern BAE Systems (27%),
3. der Ölgigant ExxonMobil (22%),
4. Shell (13%) und
5. Airbus (5%).

Insgesamt wurden 6647 Stimmen abgegeben.
Detail-Informationen zu allen Kandidaten finden Sie unter www.worstlobby.eu

Weitere Hintergründe zum Lobby-Dschungel in Brüssel und der Debatte über Transparenzregeln finden Sie im „Lobby Planet Brüssel“, unserem Lobby-Stadtführer durch Brüssel.

Autor: Ulrich Müller

geschäftsführender Vorstand von LobbyControl

3 Kommentare

  1. Mitte der 80-ziger Jahre hat das „Atomforum“ (und auch in einer MANNESMANN Mitarbeiterzeitschrift stand ähnliches) behauptet, „… ein Arbeitsplatz verbraucht im Schnitt X MegaWatt ….. soundsoviel Kernkraftwerke sind geplant … das bedeutet zusätzlich X- Millionen von neuen Arbeitsplätzen …. usw“. Wer hat da noch Unterlagen über diese „Milchmädchenrechnungspropaganda“ – insbesondere die damals genannten, konkreten Zahlen interessieren mich. Eine CDU-Politikerin namens Otti Geschka „warf auch damals mit diesen Zahlen um sich“. Kontakt: solarrife@clix.pt – danke!

  2. Die Lobbyarbeit der Solarlobby beim Deutschen Presserat in Bonn, oder das Mitglied von GREENPEACE bei „Netzwerk-Recherche“…sollte man bei dieser Ökolobby-lastigen Veranstaltung nicht vergessen zu erwähnen…

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