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Lobbyismus an Schulen
Bildung statt Meinungsmache

Lobbyismus an Schulen zurückdrängen

Lobbyismus macht auch vor dem Klassenzimmer nicht halt. In den letzten Jahren haben Lobbyisten Schülerinnen und Schüler als Ziel von Meinungsmache entdeckt. Sie erstellen Unterrichtsmaterialien, veranstalten Schulwettbewerbe oder bilden Lehrer fort.

Wie Lobbyisten bei ihren Aktivitäten vorgehen, haben wir in einem Diskussionspapier öffentlich gemacht. Es zeigt: Der Weg in die Schulen wird professionell organisiert. Unternehmen und Verbände drängen in die Schulen und werben für ihre Interessen und Produkte. Spezialisierte Agenturen bieten die Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen und Werbung im Schulumfeld als Dienstleistung an.

Das Problem: Die Inhalte werden an den Zielen der Lobbyisten ausgerichtet und sind entsprechend einseitig. Schulen werden für die Meinungsmache einzelner Interessengruppen instrumentalisiert. Es ist höchste Zeit zu handeln. Unsere Forderung: Die Politik muss wirksame Maßnahmen gegen Meinungsmache an Schulen ergreifen! Zugleich liegt es an Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen, die Aktivitäten an Schulen kritisch zu hinterfragen.

Helfen Sie uns mit, die Problematik bekannt zu machen und Politik und Schulen zum Umsteuern zu bewegen. Hier können Sie das Diskussionspapier und unseren Flyer dazu kostenlos bestellen – bitte verbreiten Sie die Infos in Ihrem Umfeld, bei Lehrerinnen und Lehrern oder Schulen in der Nähe.

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3. November 2017
von Fabian Kaske
8 Kommentare

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