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Lobbyismus an Schulen (Broschüre)

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Lobbyisten haben die Schule als Handlungsfeld für sich entdeckt. Sie erstellen Unterrichtsmaterialien, veranstalten Schulwettbewerbe oder bilden Lehrer fort. Dabei geht es nicht um Erkenntnis oder Bildung, sondern um Meinungsmache. In diesem Diskussionspapier zeigen wir, wie Lobbyismus an Schulen aussieht und warum er ein Problem ist. Wir machen auch Vorschläge dafür, was LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen dagegen tun können und wie die Politik handeln sollte.

 

Diese Ausgabe ist vergriffen, Sie können die Broschüre aber hier lesen. Noch 2017 werden wir eine überarbeitete Version anbieten.

 

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Beschreibung

Lobbyismus macht auch vor der Schultüre nicht halt. Wir haben untersucht, mit welchen Methoden Lobbyisten Einfluss auf den Unterricht nehmen und welche Motive dahinter stecken. Das alarmierende Ergebnis haben wir in unserem Diskussionspapier „Lobbyismus an Schulen“ veröffentlicht. Es zeigt: Die Einflussnahme auf Kinder und Jugendliche wird professionell organisiert und ist Teil langfristiger und umfassender Lobbystrategien.

 

Lobbyismus an Schulen – Wo gibt`s denn so was?!

Immer mehr Lobbyisten erstellen Unterrichtsmaterialien, veranstalten Schulwettbewerbe und bilden Lehrer fort. Doch hinter dem scheinbar wohlmeinenden Engagement stehen konkrete Interessen, die dazu führen, dass die Inhalte einseitig werden. Kinder und Jugendliche als Wähler und Konsumenten von morgen werden zum Ziel einer langfristigen und umfassenden Lobbystrategie.

 

Dass die Inhalte einseitig werden, ist nicht verwunderlich. Denn der Einsatz an den Schulen soll letztlich den Verbands-, Unternehmens-, oder Vereinszielen dienen. Inhaltlich ausgewogenes Engagement, das auch die kritische Gegenmeinung ausführlich darstellen würde, widerspräche diesem Ziel. Deswegen schlägt VW in seinem Unterrichtsmaterial zum Thema Mobilität und Klimaschutz natürlich nicht vor, mehr mit dem Fahrrad zu fahren. Und die Lobbyorganisation der Erdgas- und Erdölförderunternehmen will mit ihrem Schulengagement: „die Reputation der Branche verbessern“.

 

Mit dieser indirekten Lobbyarbeit soll die Stimmung in der Bevölkerung beeinflusst werden, um so Einfluss auf die Politik auszuüben. Den Akteuren geht es nicht um Bildung, sondern um Meinungsmache und Marketing. Und die Politik schweigt dazu oder fördert sogar zweifelhafte Kooperationen. Dagegen haben wir mit einem offenen Brief an die Bildungsminister protestiert.

 

Wie und wo Einfluss genommen wird

Es gibt viele Möglichkeiten, die Unterrichtsinhalte an Schulen zu beeinflussen. Einseitige, meist kostenlos zur Verfügung gestellte Unterrichtsmaterialien sind ein Beispiel. Da Schulbücher an Schulen oft veraltet sind, eignen sich die Materialien gut, die politische Botschaft mit aktuellen Themen zu verknüpfen und so in die Schule zu tragen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Vertreter von Unternehmen oder Verbänden als „Experten“ in den Unterricht zu schicken.

 

Auch Schulwettbewerbe und Spiele werden für Meinungsmache genutzt. Der unterhaltsame Ansatz soll die Inhalte für die Kinder und Jugendlichen attraktiv machen und ein positives Image erzeugen. Und sogar offizielle Schulbücher sind vor der Einflussnahme nicht sicher. In unserem Diskussionspapier liefern wir zu allen Vorgehensweisen anschauliche Beispiele.

 

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Diese Ausgabe ist vergriffen, Sie können die Broschüre aber hier lesen. Noch 2017 werden wir eine überarbeitete Version anbieten.

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 66 g