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Video: Harald Schumann: Die schärfste Waffe der Demokratie

Ein hochspannender Beitrag zur Zukunft der Demokratie: Festrede von Harald Schumann, Tagesspiegel-Journalist und Autor (u. a. Die Globalisierungsfalle, Staatsgeheimnis Bankenrettung, Die Troika – Macht ohne Kontrolle) bei der 10-Jahres-Feier von LobbyControl.

Schumann verbindet seine Beobachtungen zur Finanzkrise und zur Politik der Troika, zu TTIP und „Better Regulation“, zu Konzern-Steuerflucht und VW-Skandal zu einer schonungslosen Bestandsaufnahme der Übergriffe mächtiger Wirtschaftsinteressen auf Regierungen und Parlamente. Die Demokratie drohe dadurch entkernt und zur Beute rechtspopulistischer, autoritärer Kräfte zu werden. Schumann schließt mit wichtigen Denkanstößen: Wie können Bürger/innen „den schlimmsten aller Gegner (…) das Gefühl der eigenen Ohnmacht“ überwinden? Wie kann sich Lobbykritik weiterentwickeln und wie gelingt die Verteidigung der europäischen Demokratie?

Aufzeichnung vom 21. Novembere 2015 im Statthaus Böcklerpark, Berlin.
Das Manuskript der Rede können Sie hier herunterladen (PDF).

Damit die Demokratiebewegung europäische Zähne bekommt: Jetzt LobbyControl unterstützen!

Autor: Annette Sawatzki

Jahrgang 1973, arbeitet seit 2015 als Campaignerin im Berliner Büro von LobbyControl.


6 Kommentare

  1. Zitat Friedrich Merz: „Nicht unter Merkel.“

  2. Harald Schumann hat Recht wir muessen mehr auf EU unternehmen,
    um uns Gehoer zu verschaffen.
    Un discours très informatif merci.

  3. Alles schön und gut. Aber am System ändert sich nichts. Solange wir hierarchische System mit Teilhabezwang haben – ja das bedeutet auch die heutige Form unserer parlamentarischer „Demokratie“ – wird es immer Missbrauch und strukturelle Gewalt geben. Unsere einzige Chance ist nicht die Reformierung des System, oder gar der Austauch unserer Frontmänner/-frauen, sondern die Abschaffung dieses Systems, der EU, der Nato, der NGOs, der Unternehmensrechte im Rang von Persönlichkeiten, der Parteien, und und und… . Was dann? Das weiss ich nicht, es stehe jedem frei so zu leben wie er will.

  4. Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

    • Demokratie (griech. Wort) = Herrschaft des Staatsvolkes
      Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderere Leute zu beugen. – Winston Churchill
      „Wes Brot ich ess`, des Lied ich sing“
      Wer Gutes im Sinn hat, braucht nicht im Geheimen zu verhandeln (TTIP, Waffen, Lebensmittelbuch, Bilderberg)
      Verständliche Sprache bei einem Politiker zeugt von gutem Gewissen. – André Malraux
      Eine Hand wäscht die andere und wenn`s mit „Schmierseife“ ist. – Ekkehard Fritsch
      Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen, finde ihn. – Thomas Alva Edison
      Wenn ein Zug in die falsche Richtung fährt, ist jeder Bahnhof, den er anfährt, verkehrt!!
      Erst, wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, daß man Geld nicht essen kann. – indianisches Sprichwort
      Die meisten Mensch wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken. – Henry Ford, amerik. Firmengründer

      Mal was zum Nachdenken, auch für unsere Regierung.

      • Oh Mandy,

        Thomas Edison hat Tiere auf dem, von einem Mitarbeiter erfundenen, Elektrischen Stuhl geröstet, um der Welt die angebliche Gefahr durch Wechselstrom vorzuführen. Er befand sich zu dieser Zeit mit seinem Gleichstrom im „Elektrizitätskrieg“ gegen Westinghouse (Tesla) mit ihrem Wechselstrom. Woher der Wind wehte sieht man leicht daran, dass er dafür eintrat, das Töten von Menschen auf dem E-Stuhl als „to westinghouse“ zu bezeichnen. Seine Firma, General Electric, stellte übrigens u.a. auch die Generatoren in den havarierten Reaktorblöcken von Fukushima her.

        Henry Ford war bekennender Faschist und Antisemit. Es wäre vielleicht interessant für Sie auch mal andere Zitate von ihm zu lesen. Vielleicht auch gleich mal die ein oder andere Biografie der Persönlichkeiten, die Sie hier zitieren.

        Das „indianische Sprichwort“ ist keines. Gucken Sie mal hier: „https://de.wikipedia.org/wiki/Weissagung_der_Cree

        Den Rest mag ich nicht mehr kommentieren. Aber sehen Sie das Problem? Sie haben sich wahrscheinlich auf falsche Quellen verlassen ohne selbst tätig zu werden. Machen Sie lieber Ihre Hausaufgaben. Glaubwürdigkeit ist heute ein kostbares Gut. Und hier „draussen“ im Netz sind viele falsche Propheten unterwegs, die bewusst Fehlinformationen verbreiten. Heute muss man mMn 3/4 der Zeit im Netz dafür aufwenden Fakten, Quellen, Verbindungen, Zusammenhänge und Motivationen zu checken. Tut man dies nicht, wird man entweder zum nützlichen Idioten oder zum Opfer.

        Bleibt stark ;-)

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