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Glyphosatbericht jetzt veröffentlichen! Keine Geheimniskrämerei bei unserer Gesundheit

Die EU-Kommission hält einen wichtigen Bericht über das Ackergift Glyphosat vor der Öffentlichkeit geheim – nur Hersteller wie Monsanto durften ihn lesen. Nicht mit uns. Wir fordern, den Bericht sofort zu veröffentlichen!

In den nächsten drei Wochen entscheidet die EU-Kommission, ob sie den Bericht veröffentlicht oder nicht. Wir wollen nicht zulassen, dass sie die Öffentlichkeit ausschließt, aber Konzerne mitreden lässt, wenn es um unsere Gesundheit geht. Unterzeichnen Sie deshalb unseren Appell an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.

Update:
Der Bericht des BfR ist mittlerweile öffentlich – die EFSA hatte angekündigt, ihn nach ihren Schlussfolgerungen zu veröffentlichen. Unsere Aktion „Glyphosatbericht jetzt veröffentlichen“ ist damit beendet. Auch wenn wir die EU-Kommission mit den 17.000 Unterschriften nicht überzeugen konnten, den Bericht zu veröffentlichen, bevor sie ihr abschließendes Urteil trifft – die Aktion war ein erster Baustein des großen öffentlichen Drucks, den die EU-Kommission seit diesem Sommer zu dem Thema zu spüren bekommen hat.

Hintergrund der Aktion

Ende diesen Jahres muss die EU-Lebensmittelbehörde EFSA der EU-Kommission ihr Urteil übermitteln: Soll dem Antrag mehrerer Hersteller des Ackergifts Glyphosat auf eine Verlängerung seiner Zulassung um weitere zehn Jahre zugestimmt werden?

Deutschland ist als sogenannter Berichterstatter für die europäisch-gemeinschaftliche Bewertung von Glyphosat zuständig. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bekam diese Aufgabe und hat einen Bericht erstellt. Bereits 2014 hat es verlauten lassen, dass es das Mittel unbedenklich für den Menschen halte und die Wiederzulassung empfehle.

EU-Kommission erklärt umstrittenen Bericht zur Verschlusssache

Daran hat sich auch trotz der Einstufung von Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ durch die Weltgesundheitsorganisation WHO Anfang des Jahres nichts geändert. Die Organisation „Testbiotech“, die sich für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie einsetzt, wollte nun sehen, wie das Institut zu diesem Ergebnis kommt und hatte vor Kurzem die Herausgabe des Berichts bei der EU-Kommission beantragt. Auch andere Organisationen wie das Umweltinistut München hatten bereits versucht, das Dokument zu erhalten.

Doch die EU-Kommission hat nun erklärt, dass der Bericht vollständig der Geheimhaltung unterliege. Eine Veröffentlichung der Daten zu diesem Zeitpunkt sei voreilig und würde den Prozess der Bewertung durch die EFSA angeblich unterminieren.

Monsanto und Co. hatten frühzeitigen privilegierten Zugang zum BfR-Bericht

Das ist absurd, wenn man weiß, dass Monsanto und andere Hersteller von Glyphosat Zugang zu der Studie hatten, und zwar bereits zu einem Entwurf von Januar 2015. Mehr noch, eine Studie der Industrie, die zu dem Ergebnis kommt, dass Glyphosat nicht krebserregend sei, wurde vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) laut Testbiotech in dessen Abschlussbericht verwendet.

Es ist erschreckend zu erfahren, wie viel Einfluss die Hersteller des Ackergifts auf die Erstellung des Berichts nehmen durften. Bei seinen Auswertungen hat das BfR vor allem Studien herangezogen, die von den Herstellern stammen, nicht von unabhängigen Forschern. Eine Vorgehensweise, die sogar gesetzlich vorgeschrieben ist – und ein Skandal, der ebenfalls dringend auf den Tisch muss.

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Industrie gefragt wird, wenn es um die Zulassung ihrer Produkte geht, und die Öffentlichkeit ausgesperrt wird. Glyphosat ist das am meisten verkaufte Ackergift der Welt. Für Monsanto und Co. geht es um ein Milliardengeschäft.

Die EU-Kommission entscheidet in den kommenden drei Wochen, ob sie dem Widerspruch von Testbiotech stattgibt und den Bericht doch noch herausrückt. Unterschreiben Sie unseren Appell und machen Sie dem Gesundheitskommissar Druck!
Unterzeichnen Sie unseren Appell: Glyphosatbericht jetzt veröffentlichen!

Lesen Sie die Originaldokumente und mehr Infos zu Glyphosat auf der Seite von Testbiotech e.V.

Autor: Nina Katzemich

Geboren 1975, arbeitet seit Mai 2009 bei LobbyControl insbesondere zum Lobbyismus in Brüssel.

131 Kommentare

  1. Professor Dr. Dr. Andreas Hensel vom BfR hält bisher an der „Feststellung“, dass Glyphosat unbedenklich ist fest. Viele andere tun das auch. Da muss doch etwas dran sein! Wäre der Einsatz dieses unbedenklichen Mittels des unbedenklichen Fortschritts nicht ebenso unbedenklich bei den Damen und Herren, die das eben unbedenklich finden, vor der Haustür zu sprühen? Die Chefetage der unbedenklichen Firma Monsanto würden sofort Schadens- und Schmerzengeldforderungen in unbedenklicher Millionenhöhe einklagen.

  2. Sehr geehte Damen und Herren,

    es wäre zumindest nicht so schlecht, wenn sich gegebenenfalls an dieser Stelle etwas ändern würde.

    Mfg

    ben.martius

    Twitter : @MartiusBen ( Facebook-Profil vorhanden )

  3. Täglich 1500 $:
    Monsanto hat in der Vergangenheit bewiesen, wie wenig solide ihr Umgang mit der Wissenschaft ist.
    Als es um Schadenersatzzahlungen ging für Schäden, die Agent Orange auch an Vietnamsoldaten verursachte, hat Monsanto einer der wichtigsten britischen Forscher im Bereich Chemie und Gesundheit, Sir Richard Doll, über 20 Jahre lang mit täglich (!) 1500 $ finanziert.
    Roundup könnte ein ähnliches Desaster werden:
    Mittlerweile haben sich Resistenzen gegen Roundup-Mais entwickelt. Farmer müssen also trotz Genpflanzen zum Teil schon erheblich mehr Düngemittel einsetzen als vorher.

  4. Braucht man hier noch Quellen?
    Falls Sie Ihn noch nicht gesehen haben:
    Unten der link zum wirklich informativen HORROR-Film über Glyphosat!
    Das dürfte aller berechtigten Quellen-Anspruch hinreichend befriedigen.

    Und – Glyphosat ist nicht irgend ein weiteres Pestizid in einer langen Kette.
    Damit Sie die wahre Tragweite erkennen:
    Bitte beachten Sie insbesondere die Aussage von Prof. Dr. Monika Krüger (Uni Leipzig) nach Minute 11:00, deren Bedeutung gar nicht schwerwiegend genug eingeschätzt werden kann:

    Zitat: „Wir haben fest gestellt, dass Glyphosat auf die gesundheitsfördernden (!!!) Bakterien abtötend (!!!) wirkt, während pathogene oder krankheitsauslösende Spezies durch das Glyphosat nicht beeinträchtigt werden.”
    (Prof. Dr. Monika Krüger, Uni Leipzig:)

    Das bedeutet nicht weniger, als dass Glyphosat nicht nur einen nachweislich vernichtenden Eingriff ins körpereigene Immunsystem darstellt, sondern – mehr noch – einen Teppich für pathogene Spezies ausbreitet. Kann man sich etwas perfideres vorstellen?

    Das wollen die „Verantwortungsträger“ in Brüssel und anderswo natürlich nicht wissen. Das DARF NICHT sein. Daher wollen sie sich mit dieser Tatsache nicht konfrontieren und „haben keine Zeit“ für die Übernahme der Unterschriften. Aber sie sind Mitwisser, da sie natürlich auch eine InformationsPFLICHT haben. Sie vergehen sich, WISSEND (!) an der Gesundheit der Bevölkerung. Sie nehmen die Versehrtheit derselben in Kauf.
    Dafür muss man ihnen den Prozess machen! Wir sind gegenüber der chemischen Industrie mittlerweile in der Selbstverteidigungsphase angekommen. Will sagen, wer die Äcker der Welt verseucht, muss mit Notwehr rechnen.

    http://www.arte.tv/arte_vp/index.php?json_url=http%3A%2F%2Ffuture.arte.tv%2Fde%2Fplayer%2F22766&lang=de_DE&config=arte_future&rendering_place=http%3A%2F%2Ffuture.arte.tv%2Fde%2Fwege-des-fleisches%23article-anchor-26016&share=1

  5. Die Hinweise, dass glyphosat ein gefährliches und inzwischen pandemisch vorkommendes molekül ist sind evident – krebserregend… Und tödlich, nicht nur für Unkraut.

    Als ich las, dass heute die Milch stillender mütter in Deutschland schon 20x mehr Glyphosat enthält als es von (sonst schon sehr lockeren) Richtlinien noch als unbedenklich gilt, hat mich erschrocken!

    Was passiert mit meinem 3-monatigem Sohn wenn er permanent solchen Belastungen durch Pestizide in der Umwelt, der Milch, Nahrung und Grundwasser ausgesetzt ist!? Wird er leukämisch mit zwei, bekommt eine lähmende Hirn-op mit 12, nur Allergien und ADS oder Demenz mit 36?
    Keiner kann behaupten, dieses Mittelchen sei genügend geprüft und noch ausreichend unter Kontrolle. Ich bin besorgt

  6. Leider leben wir mittlerweile nicht mehr in einer Scheindemokratie wie nach dem 2. Weltkrieg, sondern in einer Kapitaldiktatur. Der Unterschied: Korruption, Begünstigung von Entscheidungsträgern usw. sind mittlerweile so allgegenwertig, dass sich kein Mensch mehr daran stört, wenn z.B. mal ein Ex-Kanzleramtsminister in einen Lobbyistensessel bei der Bahn fällt, obwohl er vom reinen Business seines Arbeitgebers nicht die leiseste Ahnung hat. Über solche Meldungen wird kurz ein wenig gemault und dann zum nächsten Punkt übergegangen. Bei F.-J. Strauss gab es noch einen riesen Skandal in den Medien, der ihm seine Karriere zumindest ein bisschen versaute. Heutzutage wird in den Medien über solche Vorgänge berichtet, als würden Korruption und Bestechlichkeit in Politik und Justiz zum Alltag gehören….ach so, stimmt….tun sie ja leider auch.
    Begünstigt wird das ganze leider noch dadurch, dass immer weniger Menschen wählen gehen und dem Neoliberalismus dadurch ungewollt in die Karten spielen. Die Ausrede „es ändert sich ja doch nix“ erinnert mich an einen kranken Hund, der weiß, dass er zum Einschläfern gebracht wird und noch freiwillig ins Auto springt anstatt seinem Herrchen in den Hintern zu beißen.

    • Deine Einschätzung der Lage ist kurz, wie eine Predigt sein sollte
      und auch so zutreffend, wenn auch gar nicht erbaulich.
      Die Schlussfolgerung: Noch wählen? Bin selbst gespalten. Soll man den
      Politikschauspielern eine Legitimation mit dem Stimmzettel ser-
      vieren? Was ist die Alternative? Ich schreibe an meine Stimmkreisab-
      geordnete, suche mit ihnen in Kontakt zu kommen, sammle
      unverdrossen Unterschriften, damit die Mitmenschen wenigsten
      mal was von den eigentlichen Problemen erfahren. Hast du noch
      Ideen?
      K. Fischer

  7. Unsere LANDWIRTE veröffentlichen zur Zeit in den regionalen Blättchen Berichte mit anschaulichen Fotos, wo die von Unkraut überwucherte Fläche -mit verkümmerten Nutzpflänzchen, versteht sich- gegen ein “ in den heutzutage möglichen gezielten und daher minimalen Dosierungen von PflanzenSCHUTZmitteln (allein dieses Wort…) gestellt wird, die -natürlich- wunderbar kräftig und gesund wachsen……. .
    Welche Augenwischerei…….!!!

    Als Pointe greift man dann auf den Hunger in der Welt durch Überbevölkerung zurück, es sei daher zukünftig nicht mehr möglich, auf chemischen Pflanzenschutz zu verzichten.
    Dies sei im Übrigen aber völlig unproblematisch, schließlich würden Verfahrensweisen entwickelt, wie bei Kunstdüngern und Pflanzenschutzmitteln das Grundwasser -also- so gut wie gaaaarnichhhht- belastet werde, dies kommt nur darauf an, wann im Jahr man was ausbringt…. .

    Nun, ich bin wahrlich keine Fachfrau, wohne aber inmitten dieser Felder und es ist mehrmals im Jahr tagelang furchtbar……… . Mittlerweile-seit wir hier auf dem Land wohnen- haben wir alle Allergien „entwickelt“ und -komisch nicht- die ALLERGIEN gegen OBST UND GEMÜSE (!!!!) nehmen auch im weiteren Umfeld zu….. .

    Daher: unterstützt Euern Biobauern! Fragt ihn, wo der Schuh drückt, macht Unterstützergruppen auf für den Biolandbau; wehrt Euch auch regional gegen Gift auf den Feldern; bereits während des Ausbringens müssten m.E. Warnungen an die Anwohner ergehen, deren Kinder in den Sprühnebeln spielen…… .Kaum Einer denkt sich was dabei, schließlich wird unser Essen damit besprüht, da kann es doch für die Passanten nicht schädlich sein…… .

    Gefahrenbewusstsein schärfen

    Uns Allen viel Kraft für das was nötig wird!

  8. Hier ein persönlich erlebter Vorfall, für den ich auch noch alle Unterlagen und Untersuchungen habe:
    Im Jahr 2005 ereignete sich bei uns ein Fall, der typisch ist für derartige Vorgänge.
    Vorab sei eingestanden, dass Rosen sehr empfindlich auf chemische Herbizide reagieren.
    Im August bemerkten wir verkrüppelte Triebspitzen auf unserem Rosenfeld.
    Nachdem wir 2 Wochen lang vergeblich auf Nematodenbefall und andere Erreger untersuchten blieb nur noch der Verdacht auf Herbizidschaden. Obwohl das Nachbarfeld bereits lange abgeerntet war fragte ich den Landwirt, welcher dann gleich zugab vor 3 Wochen die Stoppeln vorsorglich mit Glyphosat (Roundup) gegen Wurzelunkräuter behandelt zu haben. Dabei wehte offenbar ein leichter Wind einen Hauch des Mittels über unsere Rosen. Wir ließen daraufhin Erde und Rosen auf den Wirkstoff untersuchen und meldeten den Vorfall der Versicherung des Landwirts und unserer Biokontrollstelle. Die Untersuchung ergab keinerlei nachweisbare Rückstände mehr, die Fachleute versicherten uns, dass im Folgejahr keine Schäden mehr auftreten würden. Wir erhielten eine Entschädigung, dafür, dass wir diese Rosen nicht als Biopflanzen verkaufen durften und glaubten damit die Sache erledigt, im Gegenteil manch einer erklärte uns für pingelig, da unsere Rosen ja keine Lebensmittel seien und ohnehin nichts mehr nachweisbar sei. Wir pflanzten die Rosen im Winter in Töpfe in unbelastete Erde und verkauften auch einige an Kollegen. Beim Austrieb im Frühling 2006 zeigten dann über die Hälfte der Pflanzen das für Glyphosatschäden typische Krüppelwachstum. Offensichtlich hervorgerufen, durch Glyphosat-Abbauprodukte, denn Glyphosat selbst war ja nicht mehr nachweisbar. 10 000 Pflanzen starben total ab einige erholten sich erst in 2007 wieder. Als unsere Mitarbeiterin dies sah sagte Sie nur: und da ist nichts nachweisbares mehr drin? Dann möchte ich nicht wissen was wir alles Essen! Ich bin heute noch allen beteiligten Dankbar ob Ihrer Ehrlichkeit, ohne den ehrlichen Landwirt hätten wir kaum eine Entschädigung bekommen. Das interessante an der Sache: Die Entschädigung zahlte weder die Versicherung des Chemieherstellers, noch des unachtsamen Landwirtes, sondern die Kfz-versicherung seines Traktors an dem die Spritze hing: letztendlich also die Gemeinschaft aller versicherten Autofahrer.

  9. ja, der Pferdefuss parlamentarischer Demokratie ist die Gefahr und leider auch Tatsache, dass die Abgeordneten über Lobbyarbeit, zu der auch Zuwendungen verschiedenster Art gehören, beeinflusst werden bzw. sogar gesteuert. Dass es durch plebiszitäre Entscheidungen grundsätzlich u besseren d.h. vernünftigeren und auf mehr Kenntnis berugenden Entscheidungen kommt muss mit Recht bezweifelt werden. Wie des Volkes „unkontrollierte“ Seel und Verstand (?) tickt kann man daran ermessen, dass ginge es nach Volkes alleinigem d.h. mehrheitlichen Willen z.B. längst die Todesstrafe wieder eingeführt wäre bzw. nie ausgesetzt worden wäre.
    M.E. kann allein die bessere Kontrolle der Abgeordneten zu weniger Abhängigkeit der Entscheider von der Lobby führen. Dazu muss es wohl eine Grundgesetzänderung geben, die z.B. die Wiederwahl auf z.B. wenige – je nach Verantwortung) Wahlperioden beschränkt. Beispiel: warum wird die Wiederwahl des Bundespräsidenten beschränkt, der weitgehend repräsentative Aufgaben hat und damit im Vergleich zum Bundeskanzler/in
    relativ einflusslos ist, während die Regierungsführung unbegrenzt wiedergewählt werden kann ad infinitum – das bedingt dann, dass man schließlich von einer Ära spricht. Adenaueräre, Kohlära, Merkelära (die geht noch weiter)
    Hinzu käme, dass alle externen Einflüsse inkl. Ämter etc. sehr viel umfassender offengelegt werden müssen als dies jetzt bereits (etwas besser ist es ja) erfolgt, damit es nich eine Alibi-transparenz wird (s. z.B. die Kontakte der Kommissare in der EU zu Lobbyorganisationen)

    Es gibt viel zu tun.

  10. Vielen Dank, für die klugen und engagierten Kommentare, die ich hier lesen durfte. Es wurde auch m. E. nach alles wichtige mindestens 1 mal angesprochen oder zumindest angedeutet. @ Dietmar Sedelmeyer 2.9. 22:30 Gratulation zu der genialen Replik! Die empfand ich als so etwas wie ein Sternstundenkommentar! Die Gelegenheit möchte ich nutzen, um auf ein zwar schon älteres aber deswegen nicht weniger aktuelles Buch hinzuweisen: Otto ULLRICH (1977): Technik und Herrschaft, Vom Hand-werk zur verdinglichten Blockstruktur industrieller Produktion, Frankfurt,Suhrkamp. Er beschreibt sehr klar, historisch fundiert, den NICHT objektiven Charakter der Naturwissenschaften. Sie benötigen zu ihrer Entfaltung das Kapital und das wiederum benötigt sie. Sie bedingen einander! Am Ende des Buches kommt er meiner Erinnerung nach zu dem recht eindeutigen Schluss, dass dieser sogenannte Fortschritt mittels Technik und Zentralisierung nicht mehr weiter vorangetrieben, sondern zurückgefahren werden sollte. Er spricht von anderen als den herkömmlichen Maßstäben, nach denen technischer Fortschritt usw. beurteilt werden sollte. Z.B. Lebensentfaltung, Gesundheit, Ruhe, Muße. Genauso benennt er basisdemokratische Prozesse, die schrittweise eingeführt werden sollten um über Technologien abzustimmen…. diese wären wahrscheinlich weniger „perfekt“, aber der Lebenswelt der Menschen angemessener. Das Buch vermittelt viel Wissen und zeigt Wege auf, aus diesem Verdinglichungsprozess und aus der Zerstörung. Was ihm damals allerdings nicht bekannt gewesen sein dürfte, ist, dass 1. DE kein souveräner Staat ist und dass 2. hier auf unserem schönen Planeten tatsächlich offenbar recht bösartige Menschen am Herrschen sind, die es auf eine Bevölkerungsreduktion mit Hilfe verschiedenster Mittel abgesehen haben. Denn, wenn man es genau betrachtet, zu welchem Schluss kann man sonst kommen? Ausser noch diesem, dass es psychopathische Sadisten u.v.m. womöglich sind. Als Referenz verweise ich an dieser Stelle auf n 23 „Genmais zur Reduzierung der Bevölkerung“ Da fällt mir auch noch die hochgiftige, aber per Gesetz verordnete Energiesparlampe ein. Die Enthaltung von DE bei der Bewilligung zum Genmaisanbau. Keine Kennzeichnung genverseuchten Honigs, Chemtrails…. Zuletzt möchte ich noch die Broschüre „Die verborgenen Wurzeln der ‚modernen‘ Sexualaufklärung“ von http://www.besorgte-eltern.net nennen. Auch hier stoßen wir doch tatsächlich in der Genealogie der Sexual-und Reproduktions“forscher“ auf Leute, wie Margret Sanger, die vor dem amerikanischen Kongress dafür plädierte: „More children from the fit, less from the unfit“. Wer Kinder hat, möge bitte hineinschauen. Es ist haarsträubend, was da angestrebt wird. Die Broschüre hat 19 Seiten. Das sollten uns unsere Kinder wert sein, die Zeit aufzubringen, diesen Text zu lesen. Auch für Leute, die selbst keine Kinder haben. Denn sie bedürfen unseres Schutzes!!! Lasst uns aufeinander achten und unser Leben gut gestalten. Gebt euer Wissen weiter. Traut euch euren Mund aufzumachen und schwimmt gegen den Strom. Nur so gelangen wir zur Quelle. Mfg.

    • Guten Tag S.G.

      Haben Sie noch weitere Literaturhinweise bezüglich der Verknüpfungen von Schule und Wirtschaft? Ich werde vermutlich demnächst über dieses Thema schreiben.

      Mit freundlichen Grüßen,
      P

  11. Es wird Zeit, wieder aufzustehen und zum mündigen Bürger zu werden. Demokratie ist jedenfalls etwas anderes, die Defizite hierbei sind nicht mehr zu übersehen. Unsere Kinder sollten es uns wert sein, hier und jetzt für Gerechtigkeit einzustehen. Aufmerksam und kritisch für die Zukunft!

  12. Mich als kleines Nichts gegenüber dem Lobbyismus zu begreifen, kommt nicht in die Tüte. Gemeinsam bieten wir „per Gesetz“ den Fuzzis die Stirn, damit die Hosen fallen, und wir sehen können was drin ist !

  13. In einer echten Demokratie würde es keine Atomkraft, Glyphosat und Superreiche geben. In einer Demokratie würde eine mehrheitliche kollektive Intelligenz regieren. Mein Gefühl ist, wir Leben nur in einer bezahlten Lobbydemokratie. Wer kann schon einen bezahlten Politiker von Lobbyisten unterscheiden.

    • Oder aber kollektive Dummheit. Leider. Sehen Sie sich die Kommentarspalten einer beliebigen Zeitung oder eines Nachrichtenmagazins an. In der Mehrheit scheint die Intelligenz nicht zu sein.

      • Ja, leider ist die kollektive Dummheit sehr groß. Und deswegen hege ich auch Zweifel, ob uns eine Volksbefragung nutzt. Wir müssen immer wachsam bleiben und leider sind wir noch nicht genug,um den Politwahnsinn zu stoppen. Aber wir arbeiten dran. Danke Lobbycontroll und Danke Campact :-)

      • Meinst Du wirklich, ‚Claude-Alexander‘, daß wirklich kluge, sachliche und ernsthaft vorgetragene kritik in Form von LeserInnenbriefen oder gar durch reguläre Artikel den selben Stellenwert haben, wie die bezahlten Anzeigen der Werbekundschaft?

        Falls ja: alles in Ordnung.

        Ich gehe davon aus, ohne mich selbst der Mühen eigentlich notwendiger widerständiger Erwiderungen selbst an große Medien zu unterziehen, um der Enttäuschung vorzubeugen bei nicht erfolgter Veröffentlichung, daß nur die dem jeweiligen Produktleitbild entsprechenden Kommentare und einige leicht kritisch angehauchte zudem, um die Offenheit für Kritik zu zeigen, gebracht werden.

  14. Ich bin über diese undemokratischen Praktiken „unserer“ Politiker so verärgert und empört, dass ich sie alle in einen Sack stecken wollte und draufhauen …
    Wie glauben diese eigentlich mit dem Volk, dem Souverän, umspringen zu können!?
    Danke, dass ihr von lobby control Möglichkeiten gebt den Protest und Widerspruch zum Ausdruck zu bringen …!! Möge unser Protest mit Erfolg gekrönt sein!

    Georg Vogelgsang

  15. Die Interessenkreise sind eng miteinander verwoben. Monsanto – BASF – Bayer Crop Science -Syngenta
    CDU/CSU – sind allesamt TTIP Befürworter.
    Solange Lobbyisten in Brüssel und vor allem Berlin ihr Unwesen treiben können, werden uns einige „Schweinereien“ nicht erspart bleiben. Bei Glyphosat sitzen drei „wissenschaftliche Mitarbeiter der BASF in der BfR-Kommission für Pflanzenschutzmittel. Die Haltung des BfR in Fragen der Verwendung von Glyphosat ist hinlänglich bekannt. Demnach ist eine weitere auf 10 Jahre angelegte Verwendung ohne Risiken. Nachstehend

    Worüber in deutschen Medien kaum oder nie berichtet wird, können sie lesen unter:
    http://www.neopresse.com/?s=Monsanto&submit=
    Wirklich lesenswerte Informationen von Neopresse

    weitere interessante links
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-giftige-nebenwirkungen-1.2586943?reduced=true
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-07/glyphosat-krebs-herbizid-landwirtschaft
    http://www.bfr.bund.de /de/bfr_kommission_fuer_pflanzenschutzmittel_und_ihre_rueckstaende-11084.html
    http://www.bfr.bund.de/cm/343/veroeffentlichungen_ueber_unsichere_hoechstmengen_von_pestizidrueckstaenden_in_lebensmitteln.pdf
    http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/glyphosat-behoerde-wertet-monsanto-leserbriefe-als-studien.html
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/08/23/krebs-who-warnt-vor-insektiziden/

  16. Ich habe im Verlauf meiner Schafhaltung 2 mal je eine Handvoll Tiere verloren: Sie gingen qualvoll ein, weil sie mit round-up bespritztes Gras gefressen hatten.
    Dass die Feldnachbarn gespritzt hatten war erst im Nachhinein an der zunehmenden Gelbfärbung des gesamten Bewuchses zu erkennen.
    Der Wirkstoff in round-up ist Glyphosat.

  17. Und vergesst alle nicht, am 10.Oktober zur Großdemo gegen TTIP, CETA, TiSA & Co zu kommen!
    Danach marschieren wir nach Brüssel: Aktion, Blockade und Demo 15.-17. Okt.

    Das alles lassen wir uns doch nicht läger gefallen! – Nur das kann nun die Devise sein.

    WEHRT EUCH!

  18. Liebe Mitbürger und Freunde im Geiste,
    die gesamte Menschheit kann gar nicht aufmerksam genug sein, damit die Wirtschaft nicht die Kontrolle über die Politik übernimmt und geheime Verhandlungen und Vereinbarungen und Gesetze an den Parlamenten vorbei Fuß fassen.
    Ein Nachlassen unserer Aufmerksamkeit unterhöhlt die Demokratie. Ich wundere mich immer wieder, wie das scheinbar die Parteien und generell die gesamte Gesellschaft zu wenig interessiert. Von den sieben Todsünden ist nach meinem Gefühl heute die Trägheit (des Körpers und des Geistes) die zur Zeit gefährlichste Verfehlung. Mit dieser Trägheit rechnen die Akteure.
    Bitte lasst diese Rechnung nicht aufgehen !

  19. Keine Gefährdung der Gesundheit von Mensch und Tier!
    Mit sog.“Unkraut“
    konnten wir bisher leben. Wir möchten nicht mit Glyphosat sterben.

  20. Frage an Lobby Control:
    Welche rechtliche Grundlage ermöglicht es der EU Kommission den Bericht geheim zu halten? Gibt es eine?
    Wenn nicht, warum können wir alle nicht tatsächlich mit einer Massen – Anzeige/Klage bei der dafür zuständigen Institution darauf reagieren, statt mit Unterschriften rum zu wedeln?

    Wenn ja, dann muss eine Gesetzesvorlage oder was auch immer her, da muss ein hochoffizieller Schitstorm über die Verantwortlichen regnen, bevor die sich bewegen……!

  21. Wir sind uns scheinbar alle einig, dass wir die größten Anstrengungen unternehmen müssen, um derartig sträfliches Verhalten der EU in der Zukunft zu unterbinden. Wir brauchen eine politisch unabhängige Gesundheits-Kommission, die ausschließlich aus Spendengeldern ausreichend finanziert wird!
    TTIP und CETA werden uns noch weitere Überraschungen in dieser Hinsicht bringen, wenn wir diese Handelsabkommen nicht verhindern können.
    Bitte kommt am 109.10.15 alle zur Groß-Demon nach Berlin.

  22. Hallo!
    Grad ist mir der Satz von U. Herrmann von Heute 11:33 aufgestoßen!
    Wer noch zur Wahl geht und seinen eigenen Schlächtern wählt, ist selber schuld !
    Nicht zur Wahl gehen ist wohl das Dümmste was man empfehlen kann. Ungültig wählen ist das Allheilmittel wenn alle wählen gehen. Aber anscheinend wissen die wenigsten wie man das macht, nichts ankreuzen wäre zu einfach und lädt zur Wahlfälschung ein, also ein großes Kreuz über den Zettel, oder alles ankreuzen! Die Wahlerfassung ansich ist das A und O ! Das zeigt wesentlich mehr Wirkung als nichts tun und meckern!
    Ich hab nicht alles gelesen, kann mich aber soweit anschließen !
    Rainer Sedlmaier

  23. Es wundert mich auch nicht mehr, was einige Politiker noch von Demokratie halten. Ich bin mir auch nicht sicher, ob diese sogenannten Entscheidungsträger sich die Berichte über die Auswirkungen, sprich Gesundheitsschäden, von Glyphosat angesehen, die Gutachten von unabhängigen Gutachtern gelesen, bzw. sich mit der Materie der WHO vertraut gemacht haben? Es gibt ja bekanntlich eine Lobby in vielen Bereichen..
    Es stellt sich daher die Frage, wieviel zahlen Monsanto und Konsorten in die Parteikassen oder an die Entscheidungsträger direkt.
    Auch die Fernsehanstalten haben doch erstaunliche Informationen über diese Tatsachen veröffentlicht. Die Bevölkerung verhält sich nach wie vor ruhig, obwohl mittlerweile eindeutige Ergebnisse über die Schädigungen vorliegen; bei fast jedem Bundesbürger kann Glyphosat im Urin nachgewiesen werden.

  24. Hier sieht man was die da oben von den da unten halten !
    Die da unten sind nur auf der Welt das die da oben noch reicher werden.
    Es gibt aber noch viele Menschen die die da oben wählen !!!
    So lange großer Reichtum nicht geächtet wird ändert sich nichts auf dieser Welt !!!

  25. Zur allgemeinen Beruhigung: Wir stehen erst am Anfang!
    Wenn ich täglich oktroiyert bekomme, dass wir in einem
    Rechtsstaat leben, dann brauchen wir uns nicht zu wundern,
    dass wir 25 Jahre nach der „Wiedervereinigung ein augen-
    scheinliches Gefälle zwischen Ost und Westdeutschland
    haben. Die Ostdeutschen sind noch nicht der Umerziehung
    so anheim gefallen, denn die Wessis wurden immerhin schon
    70 Jahre infiltriert. Gehört wohl so nicht zum Thema, aber
    ist die Grundlage für alles was versucht wird uns unterzujubeln.

  26. Was glaubt dieser EU Kommissar? Glaubt er, wir seien hier im Dritten Reich? Wenn nicht, warum benimmt er sich selbstherrlich wie ein Nazi?
    Es ist unsere Gesundheit und dieser zweifelhafte Politiker verprasst unser Geld!

  27. Es ist immer wieder frustrierend, wie unsere deutschen u. EU-Parlamentarier den globalen Konzernen folgen. Das ist das Ergebnis von Lobbyismus u. Korruption !
    Und wir Trottel glauben in Demokratien zu leben !

    • Leider leben wir in einer Wirtschaftsdiktatur, die Wenigsten haben es bislang bemerkt. Aber es müssen sich viele Menschen dranmachen, die optimale Regierungsform zu bilden. Da wo Menschen agieren, kommt der Wille zur Macht. Wachsamkeit ist momentan die einzige Kontrolle. Bleiben wir achtsam!!!!!!!!!!

  28. Leider überbieten sich unsere etablierten Parteien (CDU/CSU, SPD, Grüne) darin, den verbrecherischen Unternehmen (Monsanto und Co.) und ihren Besitzern im Hintergrund (Rothschild, Rockefeller und Co.) bei allem behilflich zu sein, was zu einer neuen Weltordnung führt. Der Verkauf der demokratischen Rechte der Bevölkerung hat System! Das mindeste was wir tun können, ist zu protestieren. Wehrt Euch gegen die Volksverräter und ihre Herren.

  29. Die eigene Regierung, deren Opposition, als auch die EU-Kommission sind offensichtlich der Ansicht, dass der (deutsche) Bürger unmündig und unfähig ist, in Glyphosatberichten und TTIP / CETA Handelsabkommen aufgeführte Zusammenhänge zu begreifen.
    Dass hierdurch die Demokratie zugunsten der Lobbyisten ausgesetzt wird, wird sehr großzügig übersehen.

    Eine Unterschrift für die Veröffentlichung des Glyphosatberichtes ist gleichzeitig ein Protest gegen Lobbyismus in der Politik, sowie ein Aufruf für einen Beibehalt der Demokratie im Land!

  30. …frage mich nur was Bauern dann benutzen werden um die Felder „abzuspritzen“ für die neue Saat – bislang hatten landwirschaftliche Betriebe Sonderrechte; noch nie gesehen, wenn ein Feld gelbe Pflanzen aufweist?

  31. Wenn Konzerne Gifte verkaufen,welche nachweislich die Gesundheit von Millionen Menschen schädigt ist das vorsätzliche Körperverletzung und die Politiker gehören wegen Beihilfe zu eben dieser hinter Gitter.
    Jeder ist vor dem Gesetz gleich , das zumindest lernt man in Sozialkunde !
    Die Wahrheit ist jedoch, dass Konzerne und sehr wohlhabende, genau wie eh und je, außerhalb jeden Gesetzes stehen, ja sogar die Gesetze zu ihren Gunsten mit vormulieren!

  32. Es ist einfach eine Frechheit wie wir von den EU-Kommision betrogen werden. Das fängt bei TTIP an und geht zu Glyphosat weiter. Solche Dinge gehören veröffentlicht und öffentlich diskutiert, damit der übliche Kuhhandel der Industrie mit der Politik unterbleibt.

    • Das hängt mE alles mit TTIP zusammen. Jetzt nochmal Die Zulassung von Glyphosat verlängern, in den Unternehmen an den Tarifverträgen drehen, das Arbeitszeit/ und Schutzgesetz aushölen, Fracking zulassen, Genveränderte PflAnzen usf… Dann CETA und TTIP, TISA durchwinken und Deutschland und den Rest Europas schön auspressen/versklaven.

  33. Ich finde es eine Frechheit, was sich die da „OBEN“ erlauben. Die gehören alle eingesperrt!

  34. Wenn es einen Bericht gibt, dann gehört der auch veröffentlicht – egal was da drin steht. Alles andere wäre und ist Zensur … also, her damit !!!

  35. Wilkommen in der neuen neo-liberalen Wirtschaftswelt, die wir alle als freiheitsliebende Individuen (zu denen wir auseinander dividiert und erzogen wurden) erlaubt und tief verinnerlicht haben. Wenn irgendwo Einschränkung von Freiheiten gerufen wird, sind wir immer wieder ganz schnell dabei und rufen mit. Und dann sind wir entsetzt dass die Wirtschaft all die schönen Freiheiten vorbei an Politik und Gesellschaft nutzt, um Geld mit Geld zu machen……Lobby control, Compact und Co. dürfen nur an der Oberfläche kratzen und auch nur so lange, wie es nichts grundlegendes ändert und den Effekt fördert daß die Teilnehmer (wir) wenigstens das Gefühl von Freiheit haben…..

  36. Schädigung von Mensch und Umwelt ist als „Kollateralschaden“ beim Versuch der Gewinnmaximierung unakzeptabel und auch nicht „alternativlos“!

  37. Wer noch zur Wahl geht und den eigenen Schlächter wählt, ist selber schuld.
    Wir müssen endlich aufwachen und uns bewußt werden, daß unsere Interessen
    nicht von den sogenannten Volksvertretern gewahrt werden, es geht wie immer
    nur ums Geld, egal, ob dabei Mensch, Tier und Umwelt zugrunde gehen.
    Wie lange lassen wir uns das noch gefallen? Wir müssen selbst aktiv werden,
    sonst sind wir verraten und verkauft.

  38. Ist die politik in der brd von einer reihe von lobbysten abhängig –
    wer beherrscht wen?
    beispiel gross-chemie werke

    manfred fischer

  39. Ackergifte haben nichts in unseren Böden, auf unseren Tellern und in unseren Körpern zu suchen: Glyphosat und alle chemisch-synthetischen Pestizide gehören ein und für alle Mal verboten! Damit dies gelingt, »muss die Empörung laut und virulent werden«, wie Ute Scheub im begleitenden Buch zur Kampagne »Ackergifte? Nein danke!« schreibt: http://www.ackergifte-nein-danke.de

  40. Empörte Kommentare und Unterschriften. Das ist unser Protest. – Würde mich als Umweltsünder und korrupten Politiker auch peripher tangieren, das Gesülze, dem keine Konsequenzen folgen.
    Keine Sorge: Mache ich ja auch mit. – Hier mal rechtschaffend Dampf ablassen. Abgehakt! Mehr vertrage ich in meiner Wohlfühlwelt auch nicht. Hab ja so schon genug Probleme.
    Noch ein bisschen Kopfschütteln, über die, die NICHT MAL einen Kommentar schreiben und ihre Unterschrift abgeben. Jetzt fühle ich mich wie ein waschechter Demokrat.
    Jetzt noch ein Leckerli aus meinem Kühlschrank, dann ab mein Arbeitszimmer, Youtube-Videos kucken.
    Die Welt sieht wieder gut aus.

  41. Wo bleibt unsere Demokratie, wenn uns Informationen über krebserregende Stoffe vorenthalten werden? Wir müssen uns viel mehr empören, sonst verstehen uns unsere Politiker nicht mehr.

  42. Es ist erstaunlich – oder auch nicht mehr – wie wenig die Politiker und zwar in der Bundesrepublik wie auch in der EU – noch von Demokratie halten und vor allem von den Bürgern, durch die sie in die Position gekommen sind, die sie jetzt besetzen.
    Ob gerade diese sogenannten Entscheidungsträger sich die Berichte über die Auswirkungen, sprich Gesundheitsschäden, von Glyphosat angesehen, die Gutachten von unabhängigen Gutachtern gelesen, bzw. sich mit der Materie der WHO vertraut gemacht haben?
    Wenn ja, dann stelle ich hier offen die Frage, wieviel zahlen Monsanto und Konsorten in die Parteikassen oder an die Entscheidungsträger direkt.
    Aber noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Bevölkerung sich nach wie vor ruhig verhält, obwohl mittlerweile eindeutige Ergebnisse über die Schädigungen vorliegen; bei fast jedem Bundesbürger kann Glyphosat im Urin nachgewiesen werden.

    Eine Anmerkung die aufmerksam machen sollte! Es ist wie bei TTIP, alles wird geheim
    gehalten, damit der Bürger nur nicht Zuviel undemokratischen Verhandlungen erfährt.

    Albert Wagner
    Bochum

  43. Wieder Beweise dafür, dass weder die Technokraten auf Bundes- noch auf EU- Ebene, Schaden von den Bevölkerungen abwenden, sowie die INtransparenz gegenüber Ihren eigenen Bevölkerungen ! Man beachte auch wieder die täglich praktizierte AUSLESE durch diese Technokraten, welche Informationen offiziell an die Bevölkerungen veröffentlicht werden dürfen… und die EU- Millionen- ‚Schafherden‘ sollen es glauben und ruhig gehalten werden… neoliberaler Finanz- Kapital- ismus in potenzierter Reinform… Finanzkapital- Diktatur! Von Demokratie absolut keine Spur! Hören wir diesen Technokraten einfach nicht mehr zu, sondern Handeln im Sinne vom Souverän der 99% …. für unser humanes, gesundes, friedvolles etc. Leben im Einklang mit allen friedliebenden Menschen, mit der NATUR usw. . NUR das ist die einzig richtige WAHL, die das Volkssouverän überleben lässt.

  44. Es tut gut, diese Kommentare zu lesen. Die Volksseele ist also noch nicht erstarrt!
    Glyphosat ist nicht nur krebserregend, es ruft Missbildungen und Genveränderungen hervor.

    • Ich bin absolut dagegen, dass irgendwelche Berichte geheim gehalten werden, zumal die EU in meinen Augen kein demokratisches Mandat dafür hat.
      Ich bin als Naturwissenschaftler aber auch dagegen, dass Tatsachenbehauptungen wie „Glyphosat ist nicht nur krebserregend, es ruft Missbildungen und Genveränderungen hervor“ von wissenschaftlichen Laien in die Welt geblasen werden, ohne die hoffentlich wissenschaftlich fundierten Quellen zu nennen. Das ist Stammtischniveau und unseriös, so kann man keine ernsthafte und differenzierte Diskussion um ein Thema führen.

      • Grundsätzlich stimme ich natürlich mit der Meinung von Herrn Martens überein,
        dass man (idealerweise) auch die wissenschaftlich fundierten Quellen zitieren sollte.
        Das ist aber gar nicht so einfach, denn man widerspricht sich gegenseitig immer wieder mit Argumten wie „entspricht nicht den wissenschaftlichen Kriterien“ oder „in der Publikation werden kaum und nur sehr wenig auswertbare Daten wiedergegeben“ usw. usw. Ich denke aber, dass z.B. die NGOs oder das Gen-ethische Netzwerk sich ihre Informationen nicht einfach aus den Fingern saugen – das können sie sich gar nicht leisten. Es ist auch sehr schwer, gegen einen Konzern zu argumentieren, von dem inzwischen die ganze Welt weiß, dass er seine Resultate entweder verschweigt oder herunterspielt.

        Wie ist es denn mit einem praktischen Beweis? Den sehe ich darin, dass der Gesundheitszustand der Kühe in den Massenbetrieben inzwischen erschreckend ist, während Bio-Bauern mit viel weniger Tieren, die kein gentechnisch bearbeitetes Futter verwenden, Tiere haben die so aussehen, wie man sich Rinder vorstellt!

        Es würde sich empfehlen, einmal beim Umweltinstitut.org reinzuschauen unter „Roundup und Glyphosat“.

        Auch diese Beiträge geben zu denken:

        http://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/Roundup___Co/Roundup___Co_-_Unterschaetzte_Gefahren.pdf

        http://www.morgellons.be/Alexeij-V-Surov

        http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Glyphosat%20ist%20giftig-Roundup%20noch%20schlimmer.pdf

        Natürlich gehört der Beitrag von Alexeij-V-Surov streng genommen nicht
        zu diesem Thema und die Huffington Post ist auch kein wissenschaftliches Journal.
        Er zeigt nur, dass durch Glyphosat noch ganz andere Konditionen auftreten können, die bisher von der medizinischen Wissenschaft noch nicht beachtet werden.

        Die Ernte-Disaster nach mehrjähriger Verwendung von Glyphosat, die es in den USA, in Indien und auch in Südafrika gab sprechen auch eine deutliche Sprache.

        Es ist so ähnlich wie mit DDT: Dessen Schädlichkeit wurde so lange zäh geleugnet, bis es wirklich nicht mehr ging. Ich hoffe aufrichtig, dass wir hier den gleichen Erfolg haben werden, den es damals bei DDT gab!

      • Helmut Martens, Ich bin gespannt, ob es die Menschheit noch wird erleben dürfen, zu begreifen, daß die Situation des 19. und 20. Jahrhunderts durchgängig von dieser angeblich so hehren, wertfreien, neutralen usw. „Natur“-wissenschaft ausgelöst worden ist (ohne Ernsthaftes zur Erkenntnis der Welt beizubringen). Wieviele Physiker beispielsweise arbeiten für die Rüstung? Auf Stammtischniveau kann man sich die Kopfe blutig schlagen – nicht gerade lobenswert – auf „Natur“-wissenschaftsniveau schmeißt man Atombomben, bastelt Atomkraftwerke, manipuliert Erbgut vom Mais bis zum Menschen. Die konstante, absolut blind-blöde Antwort hierauf ist die von der Zweischneidigkeit jeden Fortschritts.

      • Nennen Sie doch bitte mal Ihre Quellen. Wir sind alle sehr gespannt.

    • Die Volksseele ist noch nicht erstarrt! Und was ändert das?

      • Genau solche dummen Sprüche zaubert ein Lächeln auf die Lippen der Lobbyisten !

      • Werte Jutta Schwarz,
        die „Volksseele“ ist leider zu – sagen wir – 80% – immer erstarrt. Im alten Griechenland waren über 70 % der Bevölkerung Sklaven. Wieviele Deutsche haben den Nazis zugejubelt und ihren (dh. des Großkapitals) Krieg getragen? Das war allezeit schlimm genug, aber seit wir den „Fortschritt“ haben, gehts ums Überleben des Lebens. Die Frage muß lauten: wie ist es möglich, daß sich Millionen ansonsten genügend intelligente Menschen immer aufs neue von ein paar Handvoll Unzurechnungsfähigen ins Elend treiben läßt.

  45. Hallo zusammen,

    ich möchte auf diese Aktion des Umweltinstitutes München in Zusammenarbeit mit foodwatch hinweisen: https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/keine-neuzulassung-von-glyphosat.html.

    Man kann ja nie genug tun, um diesen Kriminellen das Handwerk zu legen.

  46. Monsanto will nur Geschäfte machen. Die Schuldigen alleine sind unsere gewählten
    Volksvertreter, die unsere Sargnägel sein werden, denn sie wollen die Menschheit
    reduzieren. Nicht mit uns!!! Wir sollten SIE ALLE zum Teufel jagen…..
    Sie sind es nicht wehrt das sie uns vertreten!!!

  47. Bin Mitglied bei foodwatch und habe neulich eine Info zu einem Bericht bekommen, der auf arte lief (Tote Tiere – Kranke Menschen). Da geht es um Rinder und Ferkel, die wahrscheinlich durch Glyphosat krank werden bzw geboren werden. Hier der link: http://tinyurl.com/pmdu2b7

  48. Der Souverän sind die Staatsvölker. Alle politischen Institutionen sind Dienstleister des Volkes. Sie haben für das Wohl des Volkes zu sorgen. Dazu gehört die uneingeschränkte Information. Geheimhaltung hat den Geruch
    von Korruption.

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