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Jetzt aktiv werden – für ein verpflichtendes Lobbyistenregister in der EU

Lobbyregister

Während Berlinpolis und Allendorf Media ihre Spuren im Internet löschen, verschleppt die Deutsche Bahn AG die Aufklärung der PR-Affäre. Sie beantwortet weiter unsere Fragen nicht und verzögert die Veröffentlichung einer Zusammenfassung des KPMG-Berichts über die PR-Affäre – von der Herausgabe des ursprünglichen Berichts, der EPPA-Tätigkeitsberichte und anderer Dokumente ganz zu schweigen.

Während wir weiter nachbohren, können Sie konkret für Lobby-Transparenz aktiv werden. Noch bis Sonntag läuft unsere Online-Kampagne zur Europawahl: über 300 KandidatInnen haben unsere Forderungen für mehr Lobby-Transparenz bereits unterschrieben. Aber gerade bei den deutschen SpitzenkandidatInnen hapert es: Hans-Gert Pöttering (CDU), Martin Schulz (SPD), Silvana Koch-Mehrin (FDP) und Lothar Bisky (Linke) haben bisher nicht Stellung bezogen. Über das Aktionstool in der rechten Spalte (oder hier) können Sie noch bis zur Europawahl ihre Wunschkandidaten auffordern, sich für Lobby-Transparenz und ein verpflichtendes Lobbyistenregister in der EU einzusetzen!

> Weitere Informationen zu der Kampagne

Dass ein Lobbyregister nötig ist – in Brüssel wie in Berlin – zeigt nicht nur die PR-Affäre der Bahn: interessanterweise scheuen gerade Lobbyagenturen, die von ehemaligen Europaabgeordneten gegründet wurden, das freiwillige Lobbyregister der EU-Kommission. Siehe dazu zwei Beiträge vom Corporate Europe Observatory (in Englisch):

Ulrich Müller

Autor: Ulrich Müller

Mitgründer von LobbyControl, seit 2016 Schwerpunkt Recherche und Analyse. @mueller_uli

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