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Dieseldebatte: Ein Lungenarzt-Aufruf mit Verbindungen zur Autoindustrie

„Alles Lüge um den Diesel-Feinstaub“ titelte die „Bild“-Zeitung Anfang Januar. Ein Lungenarzt aus dem Sauerland stellte die Debatte über die Gesundheitsschäden durch Dieselabgase auf den Kopf. Keine Beweise, maßlos übertrieben, stimmt alles gar nicht – mit diesen Thesen tingelte der Professor durch die Medien. Die Schlagzeilen machten uns stutzig und ließen uns nachforschen. Am Ende fanden wir heraus: An dem Aufruf schrieben zwei Forscher mit Verbindungen zur Autoindustrie mit. Das ist keine banale Zusatzinformation, weil der Aufruf mit der entsprechenden Kennzeichnung sicherlich eine andere Wirkung gehabt hätte.

Nebelkerzen in der Stickoxid-Debatte

Autoabgase: Dicke Luft in den Städten Foto: Gabi Ender/pixelio

„Endlich sagt jemand die Wahrheit“ oder „Diesel ist gar nicht so schlimm“, dachten wohl viele. Auch Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprang auf und stellte die Schadstoff-Grenzwerte in Frage. Nachdem sich die erste Aufregung um die „Ärzte-Revolte“ gelegt hatte, war bald klar, dass es sich um Nebelkerzen handelte. Es gab deutlichen Widerspruch aus der Wissenschaft, die Köhler fehlendes Fachwissen vorwarfen.

Für uns kam noch ein weiterer Aspekt hinzu. Wir fragten uns: Handelt es sich bei der Initiative wirklich um das Werk eines einzelnen pensionierten Lungenarztes? Nein, war nach einigem genauen Hinschauen unsere klare Antwort. Der Aufruf hat gleich vier Initiatoren. Zwei der Initiatoren – Dieter Köhler und Martin Hetzel – sind Lungenärtze, verfügen aber nicht über einschlägige Fachkenntnis auf dem Gebiet der Stickoxid-Forschung. Zu diesem Thema haben sie keinen einzigen Artikel veröffentlicht, der einem Gutachterverfahren unterzogen wurde („peer reviewed“) – letzteres ist ein wissenschaftlicher Mindeststandard.

Ein Ex-Daimler-Mitarbeiter schrieb mit

Noch interessanter sind die beiden anderen Autoren des Aufrufs. Matthias Klingner und Thomas Koch sind beides keine Lungenärzte, sie sind noch nicht einmal Mediziner. Beide arbeiten in Forschungsinstituten, die eng mit der Autoindustrie verbunden sind. Koch ist Forscher am Karlsruher Institut für Technologie und hat zuvor zehn Jahre bei Daimler in der Motorenentwicklung gearbeitet. Matthias Klingner ist Institutsleiter am Dresdner Fraunhofer Institut und forscht dort zu Verkehrs- und Infrastruktursystemen. Beide Institute sind über Forschungsprojekte mit der Autoindustrie verbunden. Das heißt: Sowohl Koch als auch Klingner bewegen sich in einem Umfeld mit einer gewissen Nähe zur Autoindustrie.

Das ist wichtig zu wissen. Denn ein Aufruf zu Dieselabgasen, der von zwei Verkehrs- und Motorenforschern mit Verbindungen zur Autoindustrie mitgeschrieben wurde, hätte sicherlich kein so großes mediales Echo erfahren wie der Aufruf eines einzelnen Lungenarztes. „Ex-Daimler-Mitarbeiter zweifelt Schädlichkeit von Dieselabgasen an“ – das klingt weniger glaubwürdig, als wenn dies ein Lungenarzt sagt. Doch genau diese Mitautorenschaft wurde in den Medien zunächst gar nicht – und später erst aufgrund unserer Intervention – teilweise erwähnt. Das lag auch daran, dass die Autorenschaft nur schwer zu finden war.

Versteckte Autorenschaft

Im Internet wurde die Stellungnahme auf der Webseite „lungenaerzte-im-netz“ veröffentlicht, die gemeinsam von drei lungenärztlichen Verbänden herausgegeben wird. Sie wird dort vorgestellt als eine Antwort auf eine Publikation der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP), in der der Verband noch im November 2018 eindringlich vor den Gefahren durch Dieselabgase gewarnt hatte und für eine Verschärfung der Grenzwerte plädiert hatte.

Im Webseiten-Artikel zu der Stellungnahme werden die vier Autoren benannt – allerdings nur mit ihren Nachnamen, also weder mit ihrem vollen Namen noch mit ihren Funktionen. Auf der dort verlinkten Stellungnahme wiederum ist nur Dieter Köhler als „Korrespondenzadresse“ angegeben, die Autoren des Papiers sind nicht benannt. Das wirkt seltsam – sollte hier die Autorenschaft versteckt und gleichzeitig suggeriert werden, das Papier stamme nur von Köhler? Wir haben die Gesellschaft für Pneumologie gebeten, sich dafür einzusetzen, dass die Autorenschaft auf der Webseite klarer gekennzeichnet wird.

Screenshot „lungenaerzte-im-netz“: Hier sind die vier Autoren benannt, auf der dort verlinkten Stellungnahme fehlt der Hinweis.

Aufrufe von Wissenschaftlern: Ein beliebtes Lobbyinstrument

Aufrufe von Wissenschaftlern sind uns aus anderen Zusammenhängen bekannt. Ähnlich wie um den Diesel gab es um das Rauchen jahrelang hitzige Debatten, beim Klimawandel hält die Diskussion noch immer an. Immer wieder tauchen einzelne Experten auf, die Gefahren leugnen oder verharmlosen. Mittlerweile wissen wir: Tabak- und Erdöl-Konzerne finanzierten „Kronzeugen“ aus der Wissenschaft, um wissenschaftliche Fakten gezielt anzuzweifeln und so Gesetze und Regeln zu erschweren. Auch die deutsche Autoindustrie finanzierte über Jahre ein eigenes Forschungsinstitut, um die Schädlichkeit des Diesels in Frage zu stellen – bis es 2018 durch die Affäre um Affenexperimente mit Diesel-Abgasen zu Fall kam.

Gerade deshalb lohnt es sich auch hier genau hinzuschauen: Verbindungen klar zu benennen, Kompetenzen und wissenschaftliche Mindeststandards kritisch zu überprüfen. Das blieb in der ersten Reaktionen aus, sowohl in der Berichterstattung als auch in manch schnellen politischen Reaktionen. Damit ist der Schaden nun angerichtet. Die großen Schlagzeilen werden im Gedächtnis bleiben, der Zweifel ist gesät. Und Verkehrsminister Scheuer scheut sich nicht, die Sache für ein Ablenkungsmanöver in der Diesel-Debatte zu nutzen. Er ignoriert die Hintergründe, bezieht sich weiter auf die Lungenärzte und erwägt nun eine Aufweichung der Abgas-Grenzwerte statt Hardware-Nachrüstungen einzufordern. Das ist ein gefährlicher politischer Umgang mit wissenschaftlichen Diskussionen.

Christina Deckwirth

Autor: Christina Deckwirth

Dr. Christina Deckwirth, Politikwissenschaftlerin, geb. 1978, vertritt LobbyControl in unserem Berliner Büro gegenüber Politik und Medien.

58 Kommentare

  1. Avatar

    Die WELT wiederholt erneut ihr Märchen, die 112 Unterzeichner von Dieter Köhlers Grenzwertkritik seien „renommierte Wissenschaftler“, obwohl dies oben und durch viele Medien, auch durch den TAZ-Artikel über den die WELT hier berichtet, widerlegt wurde: Ergo glatte Zeitungslüge https://www.welt.de/politik/deutschland/article188761835/Lungenarzt-Koehler-soll-sich-mehrfach-verrechnet-haben-Medienbericht.html http://www.taz.de/!5572843/ u.v.a.

  2. Avatar

    War was? Gesundheitsministerin Schmidtließ einst einen Gesetz-entwurf ihres Ministeriums von den Lobbyisten schreiben … wenn mich nicht alles täusch war es die Tabakindustrie …
    Und nun, auch wenn sich herausstellt, dass hier die Industrie getrickst hat um einen Minister zu täuschen – auch das ist schlimm genug …
    Staatsversagen bei Grüntal … das war Contergan … wer denkt heute noch daran in unserer Un-verantwortlichkeits-Unzuständigkeits- Gesellschaft …
    hier spielt die Politik wieder einmal unrühmlich mit …
    Habt ihr es immer noch nicht begriffen so fährt man Demokratie an die Wand!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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    Es ist doch nicht von ungefähr, dass die EU diese Grenzwerte für Stickoxide vorgegeben hat.

    Jetzt, wo feststeht, dass die deutsche Autoindustrie Hardwarenachrüstungen bezahlen müsste, versucht man -mit allen Mitteln- die Grenzwerte wieder auszuhebeln. Es ist schon sehr bitter. Hier im Ruhrgebiet, meiner Heimat, gab es 1985 mal Smog mit Fahrverboten. Auch hier wurden nachher die Grenzwerte geeignet „korrigiert“, dass eine solche Wetterlage (höchst unpassend) nicht wieder aufgetreten ist. Es gab also „keinen“ Smog mehr.
    Am besten erklärt man gleich, dass Autofahren gut für Natur und Umwelt ist. Das hätte man nämlich gern.

  4. Avatar

    Als im Fernsehen das erste Mal von dieser Stellungnahme berichtet wurde, habe ich mich gefragt, wer wieviel dafür gezahlt hat.
    Und ich stelle mir zwei Fragen: Wann schaffen es die Medien mal einen genauso großen Hype um die Hintergründe solcher Berichte zu machen.
    Und sind die Verfasser solcher Stellungsnahmen/Studien bereit, sich für vier Wochen an solch einen Messpunkt mit einem Zelt niederzulassen? Natürlich mit Gehörschutz wegen dem Lärm.

    Mit freundlichen Grüßen
    J. S.

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    Wissenschaftliche und gesicherte unabhängige Untersuchungen sollten ein klares Bild über Diesel- und Benziner- Feinstäube oder giftige Gase, an die Öffentlichkeit bringen ,wozu die Politik bisher unfähig war . Ebenso ist die Erfindung elektrischer Fahrzeuge / Automotoren nicht emissionslos ,wenn man weiß dass Batterien zur Herstellung ( angeblicher Kindertagebau in Afrika für Kobalt usw. ) und zur Endlösung versorgt werden müssen . Zudem sollte uns bewusst sein ,solange Strom aus Kohle oder anderen fossilen Energieträgern ,aber ebenso aus Atomenergie ,gewonnen wird ,sind wir keinen Schritt weiter ,und ob es die bessere Lösung ist wage ich zu bezweifeln !Eine ganz andere Diskussion ist die Verbreitung / Verteilung von Strom über die Netze ,welche noch gar nicht existieren .Wenn allein nur in Deutschland alle Autos mit Strom fahren ,der bisher gar nicht ausreichend existiert ,würde das bisherige Netztwerk zusammenbrechen,dazu kommt die Aufladezeit ,welche weitere Schwierigkeiten bereitet. Im heutigen Zustand müsste Strom aus dem Ausland dazugekauft werden .Da in der EU aber alle mit Strom fahren sollen ,wäre es vermutlich nicht möglich die Energie von Diesel / Benzin in kurzfristiger Zeit auf Strom umzustellen . Die Umstellung würde weitere Jahre ,Umweltbelastung usw. in Anspruch nehmen . Ob die Schäden den Nachteilen von Benzin oder Diesel geringfügiger gegenüberstehen ,ist bei Atomstrom oder Müllvebrennung oder Gewinnung aus fossiler Energie sehr zu bezweifeln ! Am Ende bleibt nur ein kostenspieliger Politgag ,der dem Menschen und der Umwelt noch mehr schadet . Eine Lösung wäre freie Energie ,doch dann würden mit dieser neuen Technik die Staaten in ganz andere Probleme der Geldbeschaffung kommen ,somit bleibt jeder bei seinen Lügen ,um das menschenverachtende System weiter am Leben zu erhalten .

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    Transparent könnte so aussehen: In jedes 50., 100. Auto des jeweiligen Hersteller-Modells wird eine Black-Box eingebaut. Die sendet alle relevanten daten wie Verbrauch, Schadstoffe usw. an öffentliche Stelle. Das Verkehrsministerium sollte dazu eigentlich geeignet sein – eigentlich halt. Die Daten werden entsprechend aufbereitet und im Netz für jeden einsehbar veröffentlicht. Dann kann sich jede(r) über das Automobil seiner Sehnsüchte informieren.

  7. Avatar

    Zunächst bleibt Fakt das die EU Regeln weit auslegbar sind und nur in Deutschland zu exzessiven Messungen und rückwirkender, wie kalter Enteignung geführt hat.

    Das Abgase in welcher Form auch immer gesundheitsschädlich sind muss man wissenschaftlich grundsätzlich nicht erst erforschen, das erklärt sich von selbst.

    Solange aber kein einheitlicher wie sinnvoller Diskurs zu einem wirtschaftlichen emissionfreien Antrieb gefunden wurde und Grenzwerte und Auswirkungen weltweit höchst unterschiedlich eingeschätzt werden, sollte der deutsche Weg ein anderer sein.

    Weltweite Grenzwerte basieren auf wissenschaftliche Begebenheiten von Fachärzten , daher kommen alle anderen Nationen auf Grenzwerte die bei uns die bestehenden Fahrverbote erst einmal wieder auflösen würden.

    Auch wenn ihre Argumente den Schluss zulassen das diese Herren befangen sind muss man die bestehenden Grenzwerte und Verfahren zur Ermittlung dennoch in Zweifel ziehen, vor allem weil Deutschland als einzigste Nation auf diesem Planeten dieses Problem mit der Brechstange angeht und nicht realistisch vorgeht, also die Verbrenner sukzessive aus dem Verkehr nimmt und zwar so das es auxh volkswirtschaftlichen Sinn macht.

    Grenzwerte ständig nach unten zu korrigieren ohne im Blickfeld zu haben ab wann dies keinen Sinn mehr macht ist absurd, genauso wie die Messverfahren an sich, die maßgeblich dazu beitragen haben das wir diese Hysterie in den deutschen Städten vorfinden, wie einst die bodennahe Ozon Debatte, die irgendwann, samt Plakette, wieder in der Versenkung verschwandt.

    Die Wahrheit liegt, wie so oft, meist dazwischen. Daher sollten Sie berücksichtigen wieso z.B. in der Schweiz und Kalifornien die Wissenschaft zu anderen Ergebnissen kommt, auch ohne einen Herrn Köhler.

    Die Dosis macht das Gift.

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    Leider steht bei uns keiner auf. 1. Zu bequem, 2. geht es dem größten Teil noch zu gut, 3. uninteressiert, so dass uns die Politiker mit nichtssagenden Argumenten weiter einlullen können und kaum einer merkt es

    • Christina Deckwirth

      Liebe Frau Schmolke,
      mir ist dies wichtig: Wir sind nicht die einzigen, die die Intervention von Herrn Köhler kritisch kommentieren. Mittlerweile gibt es sehr viele kritische und ausführlich recherchierte Artikel und Beiträge – quer durch verschiedene Medien (siehe mein Kommentar dazu weiter unten) – und auch viele kritische Kommentare von Politiker/innen. Die Debatte hat durchaus für großes öffentliches Interesse gesorgt – das zeigen ja nicht zuletzt auch die vielen Reaktionen auf diesen Blogbeitrag.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Christina Deckwirth

  9. Avatar

    Mein nächstes Auto für die nächsten Jahre wird übrigens ein Diesel. Die Bestellung unterschrieb ich vor ein paar Tagen.
    Ich brauche kein Fahrzeug, das nicht rund um die Uhr einsatzbereit ist. Da können Sie lamentieren, was Sie wollen.
    Haben Sie mal überlegt, was bei einem Dauerstau bei Eiseskälte passiert, wenn die Batterien der E-Autos durch die Heizung leergesaugt sind und sich keinen Millimeter mehr fortbewegen? Muß der ADAC zukünftig eine Riesenarmarda an Personal und Abschlepptechnik für solche Fälle vorhalten?
    Nein danke, ich verzichte gern auf die spinnerte Idee, zukünftige Mobilität überwiegend durch E-Autos bewältigen zu können. Da sollten ggf. noch bessere Konzepte folgen…..

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      Ja, Elektromobilität ist nicht wirklich eine Lösung. Aber beim Diesel sind nicht die Grenzwerte das Problem, sondern der Betrug der Autoindustrie, der von Minister Scheuer gedeckt wird. Dadurch überschreiten Diesel die Grenzwerte um ein vielfaches und geraten so in Verruf.

    • Avatar

      Für Diesel zu sprechen mit dem Argument dass Elektro ja nicht funktioniert ist Augenwischerei.
      Elektro ist höchstens eine Alternative für innerstädtischen Verkehr. Für Langstreckenfahrten besteht die Wahl nicht zwischen Diesel und Elektro, sondern zwischen Diesel und Benziner. Und die sind genauso zuverlässig und „rund um die Uhr einsatzbereit“, wie ein Diesel.

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        > Für Langstreckenfahrten besteht die Wahl nicht zwischen Diesel und Elektro

        Ich bin vor einigen Jahren einem Tesla-Vertreter in München begegnet, der schon damals regelmäßig mehre hundert Kilometer zwischen München und der Schweiz mit seinem E-Auto pendelte….

      • Avatar

        @Frau Damm, ob Benziner oder Diesel,,,,diese Frage stellt sich für mich nicht. Beide sind nicht frei von Emissionen. Wer glaubt, ein Benzinmotor setze bessere oder gar weniger Emissionen frei…..nun ja.

        Mein bisheriger 200 PS Diesel-Pkw (Baujahr 2012, Euro 5) verbraucht bei 1500 kg Leergewicht 5,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer im langfristigen Durchschnittsverbrauch. Eine 55 Liter Tankfüllung reicht somit über 900 Kilometer. Das schafft kein Benzinmotor im Vergleich. Selbst wenn Diesel- und Benzinkraftstoff annähernd das Gleiche kosten würden, wäre die Ersparnis bei entsprechender jährlicher Kilometerleistung gegeben.

        Wenn die Autohersteller von Beginn an beim modernen Diesel-Pkw auf die gleiche Technik gesetzt hätten wie bei der Nutzfahrzeugflotte (NOx-Abgasreinigung via Ad Blue), hätten wir das Problem nicht. Insgesamt sehe ich in puncto Fahrverbote zur Zeit mehr Demagogie als Realitätsbezogenheit.

  10. Avatar

    Absolut tendenziöser Artikel, da ist nichts neutral.

    Hier wird ein wissenschaftliche Überprüfung der Grenzwerte gefordert und das wird in dem Artikel wieder in frage gestellt. Ekelhafter Lobbyismus von lobbycontrol.

    Wenn die Werte so richtig sind und fragwürdigen Messungen auch wissenschaftlich korrekt ohne Störfaktoren sind, wovor habt Ihr Angst?!?

    • Avatar

      He? Warum sollte man in dieser Angelegenheit neutral sein? Ich dachte erst, hier schreibt ein Bot, aber dafür sind Satzbau und Grammatik zu schlecht. Angesichts der Uhrzeit tippe ich auf eine andere Ursache.

    • Christina Deckwirth

      Lieber Herr Hohnsiedler,
      was genau kritisieren Sie an unserem Artikel?
      Mit freundlichen Grüßen,
      Christina Deckwirth

  11. Avatar

    Bei alldem hoffe ich auf die „Schwarmintelligenz“ der künftigen Neuwagenkäufer, so dass sich der Diesel mangels Nachfrage von selbst erledigt und vom Markt verschwindet.

    Zudem hätte die Politik genug Steuerungsinstrumente und könnte Anreize für einen sauberen und sicheren Straßenverkehr schaffen, wenn sie denn wollte und den Eid von wegen „Schaden vom Volk abzuwenden“ wirklich ernst nehmen würde.

  12. Avatar

    Eigentlich gehören Minister und Kanzler(in), die geschworen haben Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, alle wegen Meineid vor Gericht. Siehe diverse Verkehrsminister, Landwirtschaftsminister, Finanzminister, usw. Das Gegentei von ihrem Schwur wird täglich praktiziert und nur Konzerne und deren starke Lobbygruppen pofitieren. Der „normale Bürger“
    ist immer der Gelackmeierte.

  13. Avatar

    Das Perfide ist doch, mit welcher Glauwürdigkeitswucht die Lungenärzte-Stellungnahme in die Öffentlichkeit lanciert wurde. Wo bleibt die Verantwortungsethik solcher Fachleute? Man fühlt sich nur noch als Spielball von Interesssen-Jongleuren. So wird jedenfalls Meinungsmacht in unserer Demokratie hergestellt. Wer will kann kotzen … nicht jeder ist fähig oder hat dafür die Zeit, solche Aktionen ständig kritisch zu hinterfragen. Mir wäre ein Vorbehalt zu dieser Position gar nicht stehendenfußes gekommen. Zu sehr glaube ich noch an verantwortungsethisches Handeln von „Fachleuten“ im Gesundheitsbereich.

    • Avatar

      Dem Kommentar Fred Kotzers weiß ich kaum etwas hinzuzufügen. Ich frage mich: Habe ich in den Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen-Fernsehens nicht aufgepasst, oder hat man die Aufdeckungen von lobbycontrol völlig unterschlagen? Und in wessen Interesse wohl?

      • Christina Deckwirth

        Lieber Alfred,
        tatsächlich haben nach der ersten Presswelle (ARD-Film „Diesel-Desaster, Auftritt bei „Hart aber fair und schließlich den großen WELT- und BILD-Artikeln) viele Medien kritisch, besonnen und fundiert über den Fall bericht. In den Öffentlich-Rechtlichen gab es z.B. auführliche Beiträge bei ZAPP (ARD), bei Frontal 21 (ZDF) und im Deutschlandfunk. Auch bei Anne Will wurde Köhler nach seinen Mitautoren gefragt, leider ging das Thema in der Diskussion aber etwas unter. Kritische Artikel gab es mittlerweile in sehr vielen Print-Medien, darunter auch Leitmedien wie Süddeutsche oder Spiegel. Die Titelgeschichten in großen Lettern bleiben und die ersten großen Talkshow-Auftritte bleiben bei manchen aber vermutlich länger im Gedächtnis als besonnere und ausführlich recherchierte Geschichten der zweiten Medienwelle.
        Mit freundlichen Grüßen,
        Christina Deckwirth

  14. Avatar

    Es geht hier um einen Grenzwert im Bereich von Milliardstel . Als Laborant weiß
    ich , dass der Einfluss von Störfaktoren tausend mal stärker ist als bei Millionstel . Ich kann mir nicht vorstellen , dass man an so exponierten Orten überhaupt belastbare Werte messen Kann .
    Wie ist es außerdem mit anderen mutmaßlichen Quellen von Stickoxiden ? Hat schon jemand die natürliche Grundbelastung gemessen ? Alles Fragen , die geklärt werden müssen , bevor man solche Grenzwerte festlegt .

    • Avatar

      Der Grenzwert 40 Mikrogramm liegt nicht „im Bereich von Milliardstel“ (das wäre Nanogramm), . Ihr Irrtum, @Hermann Gerling, ist aber für statistische Analysen unwichtig: Wissenschaftler verwenden seit Jahrzehnten regelmäßig andere Messgrößen, um Störfaktoren zu herauszurechnen.

      Köhlers Verdächtigung, ein Großteil der Studien mache dabei denselben (Anfänger-)Fehler, würde erst durch viele Belege sachlich diskutierbar. Sind solche Belege anonym geprüft durch Fachwissenschaftler („peer reviewed“) erscheinen sie üblicherweise in einem Fachartikel. Weder Köhler noch seine 3 Mitautoren haben die Verdächtigung peer reviewed veröffenlicht. Wenn irgendjemand von den 100 (jetzt 120?) praktizierenden Lungenärzten peer reviewed zu Luftschadstoffen veröffentlicht hat, dann ist das unter diesen 100 von 3800 Lungenärzten eine Ausnahme. Die 100 waren nämlich keine „renommierten Wissenschaftler“: Das war bloß eine Zeitungsente der „WELT“.

  15. Avatar

    Ich finde bestimmt über 100 Gastwirte, die allesamt den viel zu harten Grenzwert der Promillegrenze bei Fahrzeuglenkern infrage stellen und ein entsprechendes Papier unterschreiben.
    Prost!!!!

  16. Avatar

    Es wird Zeit , das wir Bürger AUFSTEHEN , um zu zeigen was wir von korrupten Politikern samt Helfershelfern halten . Bürger vereinigt euch , gemeinsam sind wir stark !

  17. Avatar

    Es ist doch immer das gleiche: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing …. Gilt für beide Seiten der Medaille, oder, traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte…..

    • Avatar

      Wahrheit liegt in der Mitte ist immer falsch, denn die Wahrheit schert sich einen Dreck um die Mitte, entweder es ist etwas objektiv wahr oder unwahr, wobei unwahr nicht immer gleich zu setzen ist mit Lüge

  18. Avatar

    Minister Scheuer ist nur ein weiterer sogenannter „Volksvertreter“ in einer langen Reihe von aus der CSU rekrutierten Verkehrsministern, die allesamt ziemlich unverblümt mit der Autoindustrie unter einer Decke steckten. Man könnte auch sagen, dass das Verkehrsministerium seit Jahrzehnten ein Ministerium der Autolobby ist und der dazugehörige Minister immer nur der Kasper derselben.

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      Prima auf den Punkt gebracht ,Mr. Rother ich denke genauso!
      Aber schließlich sind wir ja in einer Lobbykratie und da sollte man nichts Anderes erwarten, besonders in Bayern.

      „Was für die Trump-Amis der Colt, ist für viele Deutsche die freie Raserei“.

  19. Avatar

    Ich schreibe hier zum Thema Verkehr allgemein:
    Früher oder später werden wir um ein Tempolimit auf Autobahnen nicht herum kommen.

    Um es im „Autoland“ BRD überhaupt zu ermöglichen, hier mein Vorschlag:

    Anfangen sollten wir mit Tempo 140, das würde von der Mehrheit akzeptiert.

    Sollte sich das bewähren könnte man später auf 130 reduzieren.
    Würde mich über Kommentare hierzu freuen.

  20. Avatar

    Dass Politiker immer wieder durch fachliche Wissensdefizite auffallen, ist auch bei Scheuer der Fall. In solchen – leider immer viel zu viel – Fällen, haben es Lobbyisten sehr leicht und bestimmen bedingt durch den großen Einfluss auf Politiker den Weg unserer Regierung. Fast ausnahmslos pro Konzerne/Groß Unternehmer und negativ verlaufend für den Bürger/Wähler. Wenn , wie auch dieser Fall zeigt, jedoch die Infamie von einzelnen „Experten“ und Lobbyisten der Auto Industrie so weit geht, dass ihnen Menschen Leben nicht bedeuten, dann geht es mit Deutschland steil bergab! Die Anzahl von Atemwegserkrankten – auch Kindern – steigt ständig und auch die Todes Fälle mehren sich. Wer in seiner Familie einen oder mehrere Menschen erlebt, die unter solchen Erkrankungen leiden, der weiß, von was er spricht. Es ist ein Leidensweg, der immer steiler wird und da kommen solche unmoralisch/unethisch denkende (veranlagte) „Experten“ und nehmen billigend in Kauf, dass noch mehr Menschen erkranken und sterben. Unfassbar – gegen die Beteiligten sollte Strafantrag gestellt werden.

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      Nein, kein Strafantrag, der würde nicht viel nützen. Die Approbation entziehen, als Arzt gelobte man früher auf den hippokratischen Eid u. a. dem Gebot Kranken nicht zu schaden. Leider war der Eid nie bindend, argumentativ ist er aber für die Ärzteschaft noch immer sehr willkommen.

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    „Ein Lungenarzt fordert mehr Schadstoffe in Abgasen“. Wie kann man einen solchen Unsinn, genauer eine solche Lüge, von sich geben?!? Er hat eine “ Überprüfung“ der Grenzwerte angeregt bzw. gefordert. Und das mit Gründen. Und ohne Schaum vorm Mund wie Sie Fanatiker.
    Und dass ein Fachmann in Sachen Auto nichts mit der Autoindustrie zu tun hat, ist unmöglich. Der besagte Professor war vor vielen Jahren mal bei einer Autofirma.
    Lobbyismus? Grotesk! Sind Sie vielleicht ein Lobbyist der Autogegner? Anscheinend sind alle Ihre politischen Gegner Lobbyisten.

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      Der Köhler hat wohl Angst die Klientel geht ihm aus wenn es keine schädlichen Abgase mehr gibt. Da braucht er keine Angst zu haben den es gibt ja noch die alteingesessene Tabackindustrie, die sorgt schon für Nachschub .

    • Christina Deckwirth

      Lieber Herr Wernicke,
      das Zitat kommt nicht von uns. Falls Sie uns direkt ansprechen wollen mit Ihrem Kommentar, bitten wir Sie, uns nicht der Lüge und des Fanatismus zu bezichtigen. Wenn Sie unseren Artikel kritisieren wollen, tun Sie das gerne – dazu gibt es diese Kommentarfunktion.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Christina Deckwirth

  22. Avatar

    Es war nicht anders zu erwarten, dass die Autoindustrie über einen Facharzt für Lungenkrankheiten versucht eine Lobby-Schiene zu schaffen. Hier sollte dem Autofahrer vorgegaukelt werden, das die Dieselabgase falsch interpretiert werden. Das die Messgeräte falsch aufgestellt wurden oder an falsche Stelle stehen. Es ist doch schon in den 60er- und 70er- Jahren festgestellt worden, dass damals die Stickoxyde No2 von LKW hochgiftig sind. In den Öffentlich-Rechtlichen-Anstallten TV wurde immer wieder auf diese Missstände Hingewiesen. Es wurde an stark befahrenen Ausfallstraßen vor starker Wohnbebauung mit einer Entfernung von < 200 m bei den Anwohnern gesundheitliche Probleme festgestellt. Hier besonders die Lungen. Die Bewohner können ihre Fenster zu diesen Straße nicht öffnen, weil der Gestank nicht zu ertragen ist. Meine Vermutung hat sich leider mal wieder als Richtig erwiesen. Herr Professor Köhler hat sich als Lobbyist für die Autoindustrie engagieren lassen. Bezeichnen ist hier auch welche Autoren hier aktiv waren. Sie kommen natürlich aus der Autoindustrie und haben den Artikel für Herrn Prof. Köhler geschrieben. Interessant ist doch, dass Herr Prof. Köhler aber nicht über einschlägige Fachkenntnis auf dem Gebiet der Stickoxid-Forschung. hat. Zu diesem Thema haben er keinen einzigen Artikel veröffentlicht, die einem Gutachter-Verfahren unterzogen wurde. Noch bei seiner Aussage eine Überprüfung mittels eines Gutachtens standhalten würde. Wir können nur hoffen, dass die über 404-Tausend Kläger erfolgreich vor Gericht ihr Recht nach dem Gesetz bekommen.

  23. Avatar

    Es wäre sehr hilfreich, wenn über Beobachtungtatsachen und deren Bewertung diskutiert würde. Stattdessen wird versucht, genau diese Debatte dadurch zu verhindern, daß die Vertreter einer anderen Meinung persönlich diskreditiert werden ( die übliche Nazikeule lässt sich hier nicht anwenden, daher wird einfach mal suggeriert, die Autoren seien von der Industrie gekauft und nähmen es mit der Wahrheit darum nicht so genau).
    Der methodische Ansatz der Epidemiologen, zwei in ihrer Studie korrelierte Parameter ( „Stickoxidkonzentration in der Luft“ und “ Krankheits- und Mortalitätsrisiko“ ; Stadt versus ländliche Gebiete ) als kausal bedingt darzustellen, ist aber wissenschaftlich fragwürdig, da es viele weitere Parameter gibt, die sich zwischen Stadt und Land unterscheiden. Bei multifaktoriellen Unterschieden lässt sich aus einer Korrelation eben keine Kausalität ableiten.
    Ich bin selber Naturwissenschaftler ( methodisch also nicht ganz unbedarft) und kenne einen der vier zitierten Professoren persönlich. Ihm zu unterstellen, er sei käuflich und würde bestellte Gutachten und Stellungnahmen produzieren, ist infam und wird dem wirklich aufrichtigen Bemühen des Kollegen um eine versachlichte Diskussion in keinster Weise gerecht.

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      Aha, dann sind also alle belastbaren wissenschaftlichen Studien zum Thema Stickoxide anzuzweifeln?
      Ich nehme an, das sie über ensprechendes fundiertes Fachwissen verfügen. Falls nicht, sollten sie solche Kommentare unterlassen.
      Das ist in meinen Augen ein ziemlich plumper Versuch, die Fakten zu diesem Thema zu diskreditieren.

    • Avatar

      „Der methodische Ansatz der Epidemiologen, zwei in ihrer Studie korrelierte Parameter ( „Stickoxidkonzentration in der Luft“ und “ Krankheits- und Mortalitätsrisiko“ ; Stadt versus ländliche Gebiete ) als kausal bedingt darzustellen, ist aber wissenschaftlich fragwürdig, da es viele weitere Parameter gibt, die sich zwischen Stadt und Land unterscheiden. Bei multifaktoriellen Unterschieden lässt sich aus einer Korrelation eben keine Kausalität ableiten.“

      Dann lesen Sie bitte das Positionspapier der DGP „Atmen: Luftschadstoffe und Gesundheit“ (2018). Den Autoren zu unterstellen, Sie wüssten nicht um das Problem, dass Korrelation alleine noch keine Kausalität beweist, ist befremdlich. Ebenso, dass sie die Besonderheit multifaktorieller Zusammenhänge nicht kennen würden.

      Raimund Kamm

    • Avatar

      Einspruch Herr Loschek. Wenn die 4 Profs „Vertreter einer anderen Meinung“ sind, dann sollten sie sich mal daran versuchen, diese Meinung wissenschftlich zu begründen. Und wo steht im Artikel, „die Autoren seien von der Industrie gekauft“ ?

    • Christina Deckwirth

      Lieber Herr Loschek,
      wir möchten mit unserem Beitrag keine „Debatte verhindern“, sondern zusätzliche und unserer Meinung nach relevante Informationen für die Debatte liefern. Dabei arbeiten wir nicht mit persönlichen Unterstellungen.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Christina Deckwirth

  24. Avatar

    Ich denke, der Aufruf der 100 wurde vorbereitet und vom Ministerium bzw. der Auto-Industrie bestellt, um CSU- Minister Scheuer und seiner unsagbar dummen, geldgierigen Politik aus ihrer verfahrenen Lügerei und Betrügerei herauszuhelfen.

    Eine Untersuchung der (parteipolitischen) Hintergründe dieser 100 Ärzte würde wohl einigen Aufschluß bringen. Es ist doch gar kein Problem, z.B. bei CDU/CSU solche MeinungsmacherInnen zu finden und so auftreten zu lassen.

    Mich erinnert das an das dreiste Vorgehen und die unhaltbare Argumentation der Klima-LeugnerInnen.

    Und genauso wird die Atomkraft als Klimaretterin seit einiger Zeit in die Diskussion und die Köpfe eingebracht.

    Mich überrascht das alles nicht. Es entspricht den üblichen Verfahrens – und Argumentationsweisen seit vielen Jahrzehnten.

    Diese Muster und die sich immer wiederholenden Ablenkungsversuche sollten deutlicher von einem ernsthaften, investigativen Journalismus betrachtet, bewertet und veröffentlicht werden und damit sowohl der Politik insgesamt als auch der aufgescheuchten Presse entgegengetreten werden.

  25. Avatar

    Einmal Dieter Nuhr schauen (31.01.2019), es gibt nicht nur eine einzige Wahrheit! Habt Ihr Euren Gadamer, Wahrheit und Methode, nicht gelesen? Zwischen beiden Seiten der Dieselfront findet ein Religionskrieg um die Meinungshoheit statt! Und wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte.

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      Es gibt das (wohl japanische) Sprichwort „wo das Geld spricht hören alle zu“.
      Und DA liegt wohl die Wahrheit!

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      Doch, in diesem Fall gibt es nur eine Wahrheit! Stickoxide und Feinstaub schaden den Menschen und deswegen müssen die Emissionen verringert werden.

      Und wie beim Tabak, wie bei Asbest, wie bei Xyladecor, wie bei der Radioaktivität, wie bei der Erderwärmung usw. leugnen hier mächtige Firmen und deren Lobbys die Schädigungen.

      Der Wahrheit kommt man nahe, wenn man saubere Wissenschaft macht. Davon ist beim Brief der Autoingenieure und Ärzte nichts zu sehen.

      Raimund Kamm

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      Auf dem Punkt gebracht
      Danke

  26. Avatar

    Lungenarzt ist AutoLobbyist! PolitikerInnen von CDU,CSU, FDP, AfD und alle AutoNarren fallen auf Prof. Dr. Scharlatan und seine #FakeNews und „Alternative Fakten“ rein!
    Die #AutoLobby verarscht uns ALLE zum dritten Mal!! >:(
    Leute, wehrt euch!

    Es ist doch schon ein SEHR schlechter Witz, wenn Lungenärzte mehr Schadstoffe in der Atemluft fordern… o_O

    Sollen alle #AbgasLeugner ihre Dieselautos in ihre Wohnzimmer stellen, um die Luft dort zu reinigen! o_O

    Was sagt die #AutoLobby in der hl.Ärzteschaft?
    Der „Porschebund“ als Berufsverband und Fachgewerkschaft für autofahrende Ärzte mit Benzin im Blut und #Auspuff an der Nase meint:

    ZITAT:
    „Der Diesel gibt komischerweise (…) sauberere Luft am Auspuff ab als er vorne ansaugt! Das Feinstaub-Problem ist weg, das ist so!“

    Von „Experte“:
    Professor Doktor Dieter Köhler Facharzt für Lungenheilkunde, ehem. Präsident der Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. :
    In:
    Anne Will : Streit um Abgaswerte – sind Fahrverbote verhältnismäßig?, Das Erste, 27.01.2019,
    Zeit: 41:30

    https://www.facebook.com/Feinstaub.Nein.Danke/posts/2143620135680825?comment_id=2144493832260122

    Quellen:
    https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Streit-um-Abgaswerte-sind-Fahrverbote-verhaeltnismaessig,abgaswerte102.html

    https://youtu.be/9vKVz-2ZQ1I?t=2511

    #Feinstaub #Stickoxide #AbgasLüge #AbgasSkandal #DieselGate #Volkswagen #AbgasLeuger #FakeNews #AltFakten #AutoLobby
    #Umweltschutz #Verkehrswende #Klimaschutz #Gesundheit #Fortschritt
    #AutoWahn #Fahrverbot #Fahrverbote

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    Die prompte Reaktion von Verkehrsminister Scheuer wirft die Frage auf, ob er ein weiterer geheimer Mitautor dieser Diesel-Fakes ist. Es trumpt auch in Deutschland.
    Warum werden in Presse und Politik eigentlich nur die materiellen Verluste der Dieselfahrer diskutiert und nicht die gesundheitlichen Schäden von Kindern, Alten und Kranken sowie Gesunden einschließlich der Dieselfahrer?

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      Sehr gute Frage, Frau Hagen,

      wer die fast schon groteske Hilflosigkeit mancher Teilnehmer an Talkshows kürzlich gesehen, wird wissen, was er von Herrn Scheuer und Herrn Professor Köhler zu halten hat.

      Leseempfehlung: Gekaufte Forschung, Wissenschaft im Dienst der Konzerne Autor: Christian Kreiß (Europa Verlag Berlin)

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      Weil die Dieselfahrverbote ein Witz ist.Messtellen an falschen Stellen,deshalb überschreitungen

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    Gut, dass es lobbycontrol gibt, ohne ein System von Checks & Balances kommt es direkt zum ständigen Machtmissbrauch. Dass der Verkehrsminister mit dem ungerechtfertigten Protest von Herrn Köhler Politik betreibt ist enthüllend und sollte konstant an den Pranger gestellt werden.

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    Die Methode hat sich in vielen Sachgebieten „bewährt“: Ozon-Loch, Waldsterben, Nukleartechnik und bewährt sich weiter bei Klimawandel, Glyphosat und NOX. Das ist für die jeweiligen Apologeten in diesen Problemfeldern ein kostengünstiges Muster, wodurch auch gern zweitklassige Wissenschaftler ein unverdientes Maß an Aufmerksamkeit bekommen.