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Oettingers ‘Mini-Davos’ 2018: Erneut exklusiver Zugang für Konzerne

Tagungsort von Oettingers Mini-Davos: Das österreichische Skiparadies Lech am Arlberg

Tagungsort von Oettingers Mini-Davos: Das österreichische Skiparadies Lech am Arlberg

Es ist wieder soweit: EU-Kommissar Günther Oettinger lädt ab heute Abend für zwei Tage führende EU-Politiker und Unternehmensvertreter zu seinem “Mini-Davos” nach Lech in den österreichischen Alpen ein. Es geht um zentrale Fragen europäischer Politik. Auf der Gästeliste stehen ausschließlich Unternehmen und ihre Lobbyisten. Darunter auch Vertreter namhafter deutscher Konzerne, wie Siemens, Daimler oder BMW. Auch wieder dabei ist Christoph Mangold, der Sohn des kremlnahen Lobbyisten Klaus Mangold. Mangold Senior hatte Oettinger 2016 in seinem Privatjet mit nach Budapest genommen. Dafür geriet Oettinger in die öffentliche Kritik, weil er den Flug nicht als Lobbytreffen angab.

Die Zivilgesellschaft bleibt in Lech außen vor. Kein einziger Vertreter einer zivilgesellschaftlichen Organisation wurde eingeladen. Ein Skandal angesichts der Forderung von EU-Kommissionspräsident Juncker für Ausgewogenheit bei Treffen mit Lobbyisten. Denn: Bislang gibt es keine vergleichbaren Formate des Austauschs mit zivilgesellschaftlichen Organisationen. Und das trotz gegenteiliger Ankündigungen auch von Oettinger im letzten Jahr gegenüber LobbyControl.

Detaillierte Infos zum Europaforum in Lech

Ausführliche Infos zum Europaforum in Lech finden Sie hier in englischer Sprache auf der Website unserer Europäischen Allianz ALTER-EU.

Max Bank

Autor: Max Bank

Campaigner im EU-Bereich. @max_bank

Ein Kommentar

  1. und jetzt???
    was machen wir???

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