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Aktuelle Medienberichte über Lobbyismus an Schulen

Lobbyismus an Schulen

In den letzten Tagen gab es viele spannende Berichte über Lobbyismus an Schulen. Unser Protest in Wiesbaden gegen die Rolle rückwärts von Schwarz-Grün beim Werbeverbot an Schulen hat darin viel Aufmerksamkeit erhalten.

Screenshot HR-Hessenschau.

HR-Hessenschau berichtete am 2. Mai 2017 über den Protest von LobbyControl gegen die Rolle rückwärts von Schwarz-Grün beim Werbeverbot an Schulen.

HR-Hessenschau (2.5.2017): „Über 20.000 Unterschriften hat Felix Kamella von LobbyControl gesammelt, um damit seinen Unmut über die geplante Änderung beim Werbeverbot an Schulen deutlich zu machen.“

Paradebeispiel für Lobbyismus, Taz (3.5.2017): „Auch Felix Kamella vom Verein LobbyControl ist enttäuscht über die „Rolle rückwärts“. Sein Verein protestierte daher am Dienstag mit der Übergabe von 20.000 Unterschriften gegen die Änderungen.“

Landtag beschließt Schulgesetz, FR (2.5.2017) „Enttäuscht zeigten sich die Landesschülervertretung, der Landeselternbeirat, die Landesgruppe Hessen im Grundschulverband sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Kurz vor der Verabschiedung waren rund 20 000 Unterschriften einer Online-Petition der Organisation Lobby Control gegen die Regelung an die Fraktionen übergeben worden.“

Kritiker haben Angst um die freie Meinungsbildung der Schüler, FFH-Radio (2.5.2017): „An Hessens Schulen soll Werbung erlaubt werden, wenn sie nicht allzu aufdringlich ist und zwar in Form von Sponsoring. Lobbykritiker gehen deshalb auf die Barrikaden: knapp über 20 000 Unterschriften wurden für ein weitreichendes Werbeverbot an Schulen gesammelt, diese wurden vor dem Wiesbadener Landtag an übergeben.“

Schülerwettbewerb in der Kritik, DLF (29.4.2017): „Für den Verein LobbyControl ist der Fall Amazon ein typisches Beispiel dafür, wie Unternehmen Schulen für ihre Interessen benutzen. Auch wenn der Wettbewerb erst mal so nett und auch so sinnvoll klingt – der wahre Zweck sei eigentlich ein anderer, sagt Felix Kamella von LobbyControl.“

Kunden im Klassenzimmer, DLF (29.4.2017): „Deutsche wie internationale Unternehmen sind heute in vielen Klassenzimmern präsent. Kritiker monieren: Hier öffne sich ein Einfallstor für Marken und Werbebotschaften im geschützten Raum Schule.“

Die Wirtschaft im Klassenzimmer, Taz (28.3.2017): „Die aktuelle Lage führe oft zur „Instrumentalisierung der Schulen für Geschäftsinteressen der Unternehmen“, kritisiert Mitarbeiter Felix Kamella.“

Die bisherigen Regelungen reichen nicht aus, Junge Welt (24.4.2017): „Die Unternehmensverbände versuchen, den schulischen Nutzen solcher Aktivitäten in den Vordergrund zu stellen und blenden die berechtigte Kritik am Schulsponsoring aus. Dabei wird dieses gerne genutzt, um damit Werbung an Schulen zu tarnen.“

Weitere Informationen

Autor: Felix Kamella

Studierte in Bonn Politische Wissenschaft, Osteuropäische Geschichte und Slavistik. Seit Februar 2011 arbeitet er bei LobbyControl. @felixkamella

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