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Neues TTIP-Video: Regulatorische Kooperation gefährdet Demokratie!

Handel: CETA, TTIP, TiSA & Co.

Die im TTIP-Abkommen geplante “regulatorische Kooperation” ist eine Gefahr für die Demokratie und stellt die Interessen der Unternehmenslobby vor die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern.

Unser Erklärvideo fasst die wichtigsten Punkte dazu in 2 Minuten zusammen:

Es gibt 3 Dinge, die Sie jetzt tun können:

1. Bitte teilen Sie dieses Video und verbreiten Sie die Infos zu den Gefahren, die von regulatorischer Kooperation in TTIP ausgehen.

2. Lesen Sie mehr zu regulatorischer Kooperation in unserem aktuellen Blogbeitrag. Darin untersuchen wir die vertraulichen Verhandlungsdokumente, die uns zugespielt wurden.

3. Unterzeichnen Sie die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA.

Spenden Sie jetzt für unsere TTIP-kritische Arbeit.

Autor: Max Bank

Campaigner im EU-Bereich. @max_bank

23 Kommentare

  1. Kurzfilme bringen TTIP ins Kino – eine Bündnis-Kampagne gemeinsam mit dem Cinema Münster => http://www.muenster-gegen-ttip.de/kurzfilme-bringen-ttip-ins-kino

  2. Hallo Liebe Leute,

    Vielen Dank für Eure Aktionen. Ich bin ebenfalls der Chlor-Hühner überdrüssig. Besonders erwähnenswert finde ich aber den investitionsschutz der die nicht realisierten Gewinne über Gesetze stellt. Ein gutes Beispiel dazu kommt aus Kanada, wo ein Fracking-Konzern einen Bundesstaat verklagt, weil er Fracking verbietet. Solche Beispiele sollten die realen Gefahren An Beispielen öffentlich darstellen.

    Ansonsten, weiter so, noch ist nichts verloren, der Kampf geht weiter

  3. Förderverein der deutschen Wirtschaft finanziert Clubs die für TTIP werben; wie zB. VDAC Verbands Deutsch-Amerikanischer Clubs e.V die Vorträge an Hochschulen halten.
    Jakob Schrot (CDU) ist CEO und steht; als Abkürzung für Chief Executive Officer = Vorstandsmitglied des VDAC zu deutsch.
    http://www.sdw.org/foerderer-partner/foerderverein
    Clubs spenden anderen Clubs, um so den direkten Firmenbezug zu verwischen, spenden Firmeninhabern an diese Clubs, in ihren eigenen Namen den kaum einer kennt.
    Befreundete Clubs des :
    VDAC Verbands Deutsch-Amerikanischer Clubs e.V.
    http://www.vdac.de/clubs.html
    Michael Walser ist Inhaber der Inhaber, Geschäftsführer(GF, CEO etc) VDAC Verbands Deutsch-Amerikanischer Clubs e.V jetzt im FDP Vorstand / Beisitzer

  4. Ein kleiner Rundbrief.
    Liebe TTIP: NAFTA, CAFTA Gegner.

    Ich bin kein großer Schreiberling, und möchte Sie aber darauf Aufmerksam machen, was mir zu wenig Thematisiert wird.
    1. TTIP ist nicht kündbar. Es gibt keine Ausstiegsklauseln. Ein Vertrag der so lange Bestand hat wie die Erde sich dreht. Ein Vertrag für die Ewigkeit, der von ein paar Politikern heute ausgehandelt wird.

    2. Patendschutzklagen. Vor geraumer Zeit wurde in den Öffentlichen, eine Reportage gesendet, wie Patentschutzklagen zum Big Business gemacht wird, und wie perfide das Procedere abläuft. Dieses ist dem Mittelständler nicht bewusst, wie einfach er in den Bankrott getrieben werden kann. Wenn er das Erkannt hat, wird er ein Gegner von TTIP sein.
    3. Es existiert eine Pro Argumentationshilfe, die an die CSU Spitze verteilt wurden. Eine E-Mail Datenbank der Bundestagsabgeordneten gibt es bereits. Diese nutzen und jedem Abgeordneten eine Mail versenden mit der Überschrift: Wir kennen Ihre Antworten, Sie sind eine Marionette. Ihre Glaubwürdigkeit ist verspielt. Warum so harte Worte, die finden Sie im Anhang. Die Redaktionen der Massenmedien müssen ebenfalls mit eingebunden werden.

    Die Mietmäuler lächerlich machen, Ihnen klar machen, wenn sie mal wieder losplappern, das einer aufsteht, und die Argumentationshilfe vorliest. Nicht Shitstorm sondern Schämen sollst du dich.

    Ich bin ein alter „Sack“ (62) und bin nicht Mitglied bei Facebock. (Meine Freunde sind noch Echt, aus Fleisch und Blut) Ich habe vergeblich versucht diese Reportage finden, was mir leider nicht gelungen ist. Vielleicht haben Sie mehr Glück. Diese sollte für jeden auf YouTube zugänglich sein.

    Das war mein Serviervorschlag.
    Ich wünsche Euch allen viel Glück, macht so weiter , Ihr seid Klasse!
    In der Hoffnung, dass Euch meine Anregungen gefallen haben, verbleibe ich,
    In geistiger Verbundenheit.
    Walter H. Kittel

    • Guten Abend Herr Kittel, ich glaube die Dokumentation die sie zitieren und die sie gerne finden möchten heisst Krieg der Patente, Sie finden Sie auf folgender Adresse: https://www.youtube.com/watch?v=wKDvf2gETcE

    • Sehr geehrter Herr Kittel,
      wir Bürger sind lästig geworden! Der Souverän ist nicht mehr das Volk, sondern die Konzerne! Nach 30 Jahren Mitgliedschaft bei der CSU bin ich ausgetreten, denn ich glaube nicht mehr an die Demokratie! Alle Versuche sich einzumischen sind gescheitert, „Gender Mainstream und Political Korrektness lassen grüssen! Neue Bürger braucht das Land und diese Aktionen laufen hervorragend!
      Peter Grave stellvertr.Bezirksvorsitzender der Senioren-Union a.D.

  5. Brauchen wir die Freihandelsabkommen ? Das Konzerne an Gesetzen mitarbeiten haben wir schon jetzt, Mandarinen werden mit Säure geschält, Genfood zweiter Kategorie haben wir auch, mit Flüchtlingen wird auch Geschäft gemacht. Also nur den Schutz der Investoren fehlt noch. Aber das lässt sich doch über die Bankenrettung realisieren ! Ach ja, neue Arbeitsplätze in der Verwaltung und Regulation werden kreiert, um das Maximum an Gewinn zu garantieren :-P

  6. Wir alle müssen uns gegen TTIP wehren, ansonsten wird TTIP uns alle mit sich reißen.
    Worum geht es denn in Wirklichkeit?
    Der Vorherrschaftsdrang Amerikas ist und bleibt ungebrochen. Der amerikanische Haushalt ist wiederholt zusammengebrochen und die BRICS-Staaten treten immer mehr als globale Konkurrenten auf. Die sich hieraus ergebenden, immer größer werdenden politischen und militärischen, Machtverhältnisse erhöhen den Druck auf die USA und auch die EU. Folglich sind die USA gezwungen, aggressiv immer neue Märkte zu erschliessen. Das sich die
    “ Freunde “ jenseits des Atlantik hier geradezu aufdrängen ist die Folge der Entwicklung. Zumal diese Freunde ohnehin nach amerikanischer Pfeife zu tanzen haben.
    Das Ziel von TTIP und TPP ist; die Regeln für globalen Wettbewerb zugunsten der eigenen Interessen zu bestimmen! Das es notwendig ist, hier auch schon mal nach Wildwestmanie vorzugehen zeigt die Vorgehensweisen bei den TTIP Verhandlungen. Grundsätzlich bleiben die Widersprüche jedoch erhalten, denn letztlich sind die USA und die EU Konkurrenten. Das wird auch ein TTIP nicht ändern. Natürlich spielen auch strategische Ziele der USA eine nicht zu unterschätzende Rolle, die sich aber schon heute in höchstem Masse als gefährlich darstellt.
    Sich gegen TTIP zu stellen bedeutet Demokratie zu erhalten, auch wenn die EU Politiker uns das immer wieder anders verkaufen wollen.

  7. Hallo, zusammen!
    Es ist äußerst bedenklich, wenn Unternehmen, Firmen, die Gesetze (mit)verfassen, die ihnen in den Kram passen. Mehr noch: Unsere demokratischen Errungenschaften stehen deutlich auf der Kippe, vom Grundgesetz mal ganz zu schweigen. Hiergegen ist Widerstand oberstes Gebot und die Pflicht eines jeden. Wenn erst einmal diese Verträge unterzeichnet sind, können wir, die betroffenen Bürger, wohl nichts mehr unternehmen und haben die manigfalitigen Nachteile zu erdulden. Damit es nicht soweit kommt, muss jetzt reagiert werden. Wir müssen Petitionen gegen TTIP verfassen, uns einbringen in Bürgerinformationsrunden, in den Räten, Parteien, Gewerkschaften, in Kirchen und Sozialverbänden wosie im Bereich des bürgerschaftlichen Engagement.
    Siegfried Born

  8. Lass die Chlorhühner leben, die dienen als gutes Beispiel für TTIP. Das wirkliches Problem ist das die Grossindustrie (ins Bes. die amerikanische) ist nicht christlich, nicht muslimisch sondern wird von ganz andere Regeln bestimmt… und kann gar nicht anders funktionieren.
    Die Firma hat einen Chef, er bleibt 5-10 Jahre da, er hat als Auftrag die Gewinne der Fa. zu maximieren (was letzendlich sein Gehalt/Boni bestimmt) und dann „nach mir die Sintflut“.
    Nachhaltigkeit, oder Vermeidung von Massenvergiftungen, kummern ihm nicht, die Negativa
    mussen nur solang verschleiert werden bis das Geld eingefahren ist. (Die Pharmindustrie
    muss regelmässig ihre Produkte vom Markt nehmen weil sie mehr Schaden als Nutzen bringen-sprich „Leute vergiften“, obwohl Hinweise auf die Vergiftungspotenzial werden fast immer vorab zu vermerken gewesen sein).
    Kurzgesagt, der mündige Bürger muss fur Regulierung sorgen notfalls die Grossindustrie „einwürgen“.

  9. Ja, Video ist gut, wenig Dopplung zwischen Gesprochenem und Gesehenem

      • Hallo liebe Frau Marie-Luise Volk,
        was wären wir ohne Ihre unermüdliche Informationspolitik, oder besser gesagt die Ausdauer und die Standhaftigkeit wie Sie die Wahrheit verbreiten! Dafür vielen Dank!
        Die Staatsräson von Frau Merkel gilt nicht nur für Monsanto, sondern für alle Konzerne im TTIP/CETA Verbund! Wo steuert Deutschland/Europa hin?!
        Peter Grave

  10. das hab’ich grad gefunden; passt dazu:
    Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser

    In den USA wollen die steinreichen Grossindustriellen und Brüder Charles und David Koch ihrem Ziel eines rigiden Wirtschaftsliberalismus mit 900 Millionen Dollar Wahlkampfhilfe für republikanische Kandidaten näherkommen. Sammeln und verteilen solle das Geld ihre Handelskammer Freedom Partners, schreibt Korrespondent Peter Winkler. Diese gigantische private Wahlkampfpower gibt indes nicht mehr nur dem politischen Gegner zu denken.

    http://newsletter.nzz.ch/re?l=D0IothehqI71umrkbIe&req=l%3DD0IothehoI71umrkbIe

  11. hört doch endlich mit dem Chlorhühnchen-Geschwafel auf.
    Das lenkt doch nur von den eigentlichen Problemen in TTIP ab
    und zieht die Argumentation in’s Lächerliche.
    Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte wie:
    Schiedsgerichte, regulatorische Kooperation, und Lobbyismus.

  12. Vielleicht ist das ewig bemühte Chlorhühnchen das falsche Beispiel:
    Chlorhühnchen im Angebot haben zu müssen und Chlorhühnchen essen zu müssen – da gibt es ja noch den Konsumenten, der über Letzteres frei entscheiden kann.
    Beispiele, bei denen eine freie Entscheidung nicht mehr möglich ist, hätte es zur Genüge.
    Also begrabt jetzt mal einfach das Chlorhühnchen!

  13. Diesem Video ist nichts hinzu zu fügen!!!

  14. Ich finde absolut schändlich, was da hinter dem Rücken von Bürgern und offenbar auch Parlamenten zwischen USA/Canada auf der einen und der EU auf der anderen Seite abgesprochen wird: demokratische Entscheidungen werden ausgehebelt, juristische Beschwerden außer Kraft gesetzt und die Regierungen ggf. von den großen Konzernen in Haftung genommen, weil nur noch die von ihnen eingesetzten Schiedsstellen über Konflikte entscheiden – Monsanto lässt grüßen!!!

  15. Hallo,

    bis auf das „Chlorhühnen-Geschwafel“ ist dieses Filmchen sehr informativ und hervorragend gemacht.

    Jürgen

  16. Ich wünsche Ihren Bemühungen und unserer Gesundheit, Freiheit, Demokratie und damit unserer Herkunft und Zukunft allen erdenklichen Erfolg und großen Dank für Ihre Bemühungen!
    Hanns Schmidt

  17. So weit, so klar.
    Doch beim Spritzflugzeug zu Beginn fiel mir gleich das Bananen- Dilemma ein.
    Die Fruit Co. und andere US Konzerne, gegen die man einst protestierte, sind ja mittlerweile bemüht, GPS gesteuert zu düngen und die Schädlinge zu bekämpfen.
    Und zahlen Entschädigungen an Kleinbauern in Mittelamerika.
    Ist aber nur begrenzt möglich, denn die größten und gröbsten Einkäufer kommen aus dem Ausbeuterparadies BRD und machen alles kaputt, nicht nur die Preise.
    NL ist auf dem Weg zum Biobananen Land zu werden. Auch kompliziert, wg. s.o.!
    Nachteil für Nicaragua und Co.: die können die die Deutschen wohl nirgends verklagen.

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