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Lobbystadtführungen jetzt extra für junge Gruppen

Wer verhindert, dass meine Klamotten unter fairen Bedingungen und ohne Giftstoffe hergestellt werden? Und wer trägt dazu bei, dass es unter Minderjährigen immer noch als „cool“ gilt, sich kollektiv zu betrinken? Täglich nehmen in Berlin rund 5.000 Lobbyistinnen und Lobbyisten hinter den Kulissen großen Einfluss auch auf die Lebensrealitäten junger Menschen. Lobbycontrol bietet ab sofort Lobbystadtführungen an, die sich speziell an Schulklassen (ab der 10.Klasse) und Jugendgruppen wenden. Diese Führungen werden von jungen Studentinnen und Studenten zielgruppengerecht durchgeführt.
Die Führungen sind mit zwei Stunden etwas kürzer als die „klassische“ Lobbystadtführung und kosten pro Person nur 5 Euro, mindestens aber 100 Euro. Termine nach Abpsprache.
Anfragen bitte an Stadtführungen@lobbycontrol.de oder telefonisch unter 0221/168 49 585.

Nina Katzemich

Autor: Nina Katzemich

Geboren 1975, arbeitet seit Mai 2009 bei LobbyControl insbesondere zum Lobbyismus in Brüssel.

3 Kommentare

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    Natürlich sind es die bösen Lobbyisten im Auftrag multinationaler Konzerne, die die Jugend zum Alkoholismus verführt und in die Verwahrlosung treibt. Mal abgesehen davon, dass der Alkoholkonsum insgesamt ja zurückgeht, spielen soziale Faktoren sicherlich nur eine untergeordnete Rolle… wenn der Brauerbund sagt, dass es schwachsinning ist, nachts in Baden-Württemberg keinen Alk mehr zu verkaufen, sind unsere Kinder dem Untergang geweiht.

    Ihr lieben Guttempler, auch zu den entspannten Bonner Lobbyisten-Zeiten haben wir uns schon ordentlich betrinken können. Da war das auch nicht unbedingt uncool. Solange man sich nicht selbst vollgekotzt hat.

    Jaja, die bösen Industrielobbyisten…
    Ihr kommt wirklich immer wieder mal verdammt platt daher.

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    Weitaus schlimmer und gefährlicher als offener Lobbyismus, betreibt die mächtige Bertelsmann Stiftung ihre perfiden Machenschaften! Siehe URL:

    http://www.bertelsmannkritik.de

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    Wenn es denn stimmen sollte, daß die Jugend im allgemeinen offen ist für Neues jenseits der ausgetretenen Pfade der Alten, dann ist es wichtig, daß die jungen Leute auch mit gesellschaftskritischen Ideen in Kontakt kommen – ehe es die „Lobbyisten“ tun!