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PR-Rat ermittelt gegen Bauernverband

Wie wir berichteten hat der Deutsche Bauernverband seine „Internet-Task-Force“ dazu aufgerufen im Internet “Diskussionen und Meinungsbildung gegen den Bauernverband frühzeitig zu entdecken, aktiv einzugreifen oder selbst auch Themen positiv zu besetzen”. Dadurch soll „indirekt positive Werbung für die Land- und Forstwirtschaft und dessen Berufsverband“ gemacht werden. Die „Internet-Task-Force“ setzt sich zusammen aus praktischen Landwirten, Mitgliedern, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen des DBV und der Landesbauernverbände.

Nun ermittelt in diesem Fall der Deutsche Rat für Public Relations, das Selbstkontrollorgan der PR-Branche.
Gegenüber der taz sagte ein Sprecher des Rates am Montag: „Der Deutsche Rat für Public Relations wird sich mit diesem Fall beschäftigen und ermittelt wegen des Vorwurfs der intransparenten Öffentlichkeitsarbeit. Undercover-PR ist nicht hinzunehmen“.

Der Bauernverband selbst teilte heute in einer Pressemitteilung mit, es handele sich um ein „Missverständnis“, wenn der Eindruck entstanden sei, er würde zur verdeckten Meinungsäußerung aufrufen. Er kündigte an, seine Informationen an die Internet-Gruppe transparent auf seiner Homepage zu veröffentlichen.

Es berichteten dazu u.a. auch die FAZ und SpiegelOnline.

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