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klima-luegendetektor.de nimmt Greenwash unter die Lupe

Heute startet www.klima-luegendetektor.de als neues Watchblog, das speziell Grünfärbereien in der Klimadebatte unter die Lupe nimmt. Heute behaupten ja alle, Klimaschützer zu sein – auch die Öl- und Energiekonzerne, die Fluggesellschaften usw. Da werden Zahlen verdreht und kleine ökologische Modellprojekte hochgejubelt, um sich einen grünen Anstrich zu geben (siehe unsere Greenwash-Studie von November 2007).

Die Webseite www.klima-luegendetektor.de soll in Zukunft Zeitungsanzeigen, Politikerreden oder Lobbyisten-Statements auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen – und ggf. richtigstellen oder um verschwiegene Informationen ergänzen. In den ersten Beiträgen geht es beispielsweise um das Ökostrom-Angebot „TelDaFax Sunpower“, um die neu geplanten Kohlekraftwerke und deren Energie-Effizienz oder die falschen Argumente von Wolfgang Clement. Getragen wird das Projekt vom Greenpeace Magazin und den Autoren des Buches „Wir Klimaretter“. Angesichts der jüngsten Welle von grünen PR-Tricks auf jeden Fall ein lohnendes Projekt.

Ulrich Müller

Autor: Ulrich Müller

Mitgründer von LobbyControl, seit 2016 Schwerpunkt Recherche und Analyse. @mueller_uli

11 Kommentare

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    Sehr geehrte Klimaskeptiker,

    Obwohl ich ihre Meinung über Klimaskepsis teile, muss ich doch anmerken dass es völlig ausreichend ist die Behauptungen den Fakten gegenüber zu stellen. Sie kauen längst geklärte Fragen neu durch. Und sie ignorieren mit an Sturheit grenzender Beharrlichkeit Messergebnisse und wissenschaftliche Studien. ist zwar de facto richtig, sollte aber zu Gunsten einer sachlichen Erörterung anders umschrieben werden. Obwohl viele Argumente der Klimaskeptiker durch Messergebnisse und wissenschaftliche Studien widerlegt wurden, werden sie von Klimaskeptikern widerholt. wäre eine Möglichkeit. Sie können sich natürlich auch andere formulierungen überlegen, aber ich muss sie bitten ihre Artikel auf Neutralität zu überprüfen und ehrlich zu bewerten ob sie ihre Texte so stehen lassen können.

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    Sehr geehrter Herr Müller-Schön:

    Die Bevölkerungsentwicklung ist wahrlich ein ernstzunehmendes Problem und bei weitem wichtiger als die vorgegaukelte CO2-Problematik. In dem Buch von Dirk Maxeiner „Hurra, wir retten die Welt“ gibt es ein sehr prägnantes Zitat:

    [i]“Eine Politik, die nicht in der Lage ist, die Krankenkassenbeiträge zu stabilieren, gibt nun vor, die Welttemperatur in 100 Jahren um 2 Grad regulieren zu können. Und das Schöne dabei: Man kann mit dem sogenannten Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jeder Steuererhöhung. Kurz: Man kann die Menschen auf einen Horizont niedriger Erwartungen einstimmen. Also auf etwas, was man ohnehin für geboten hält. Während die Menschen die Stabilisierung der Gesundheitskosten innerhalb einer Wahlperiode überprüfen können, ist eine Erfolgskontrolle beim Klimaschutz – wenn überhaupt – erst in 100 Jahren möglich. Eine beruhigende Aussicht für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will.“[/i]

    Deshalb ist die globale Politik so geil auf CO2 und Klimaschutz. Denn: Endlich ein Thema, bei dem sie nicht kontrolliert und verifiziert werden können.

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    Sehr geehrter Herr Hoffmann,
    durch Zufall bin ichn auf Ihren Blog gestoßen und habe mir Freude gelesen, dass es noch Menschen in Deutschland gibt, die nicht ihren Verstand im nächsten Öko-Laden abgegeben haben.
    Auf eines möchte ich dennoch hinweisen, was eigenartigerweise von allen Öko-Träumern ausgeblendet wird: Im Jahre 1804 lebten auf der Erde etwa eine Milliarde Menschen. 1960 drei, 1999 sechs und 2012 werden es sieben Milliarden sein. Selbst wenn nicht alle Auto fahren werden, sie brauchen Nahrung, Bekleidung und vor allem Energie, zum Heizen wie auch zum Kühlen. Der CO2- Anstieg ist also vorgegeben, egal wie viel Deutschland einspart.

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    Gibt’s denn nicht mal was wirklich Neues von der Skeptikerfront? Eine neue Seite („solarresearch.org“) steht also nicht unbedingt für neue Inhalte. Wie heißt es so schön – made from 100% recycled bytes. In diesem Blog wird’s mir zu langweilig. Viel Spaß noch!

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    Schauen Sie mal, wie in Hamburg die GRÜNEN die Wähler täuschen:

    http://www.igsz.eu/images/GrueneKohle.JPG

    Die auf dem Plakat dargestellten dunklen Rauchwolken aus Kühltürmen von Kohlekraften ist faktisch kein CO2, sondern Wasserdampf.

    So funktioniert der Ökoschwindel der GRÜNEN in den Medien !!

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    Hallo zusammen!
    Also haben die Klimaskeptiker/ Klimaoptimisten/ wie auch immer sie sich nennen mögen, auch in diesem Blog Fuß gefasst. Besonders pikant, wo gerade hier über Lobbyismus berichtet wird. Wäre vielleicht mal “ne echte Diskussion wert, welche Interessengruppen die Klimahysterie schüren (vielleicht Versicherungen?). Die Spieler auf der skeptischen Seite sind jedenfalls bekannt.
    Was Sie da schreiben, Herr Hoffmann, kann aber doch nicht ernsthaft Gegenstand in diesem Blog sein. Ich frage mich, wen Sie mit Ihren Behauptungen denn noch überzeugen wollen.
    1) Die gemessenen globalen Durchschnittstemperaturen sind auch nach 2001 weiter deutlich angestiegen. Mir sind keine seriösen Autoren bekannt, die das Gegenteil gemessen hätten.
    2) Lokal gibt es natürlich Abkühlungen, und diese sind unabhängig von den lokalen CO2-Emissionen (Gasteilchen diffundieren in der Atmosphäre); vielleicht schauen Sie doch einfach ‚mal aus dem Fenster, anstatt ins TV um den chinesischen Schnee zu betrachten: wann werden wir noch einmal richtig Schnee haben?
    Der von Ihnen zitierte Zeit-Artikel bedauert lediglich die Tatsache, dass Klimaforscher mit unvorsichtigen Meinungsäußerungen nur Leuten wie Ihnen Argumente in die Hand geben und damit der Lösung des Klimaproblems eher schaden. Damit der Leser sich ein Bild über die Klimadebatte machen kann, verweise ich auf da.
    Vor fünfzehn Jahren haben Leute mit Ihrer Meinung noch die politischen Entscheidungen bestimmt, sonst wäre die energie- und rohstoffpolitische Wende noch passiert, bevor Asien richtig loslegte. Jetzt ist es dafür zu spät. Es wird tatsächlich spannend, wie die Welt solche Behauptungen in 10-20 Jahren bewertet.

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    Herr Müller, seltsam, daß ich eine „verquaste Einstellung“ habe, wo doch selbst der „Vorzeige-öko“ Jürgen Trittin im April 2005 bestätigt hatte, daß alle globalen Klimaschutzanstrengungen, d.h. alle globalen CO2-Reduzierungen, nur einen, so Trittin bzw. sein BMU damals wörtlich, „marginale Auswirkungen“ auf das Klima haben.

    „Marginal“ = gering, unbedeutend.

    Wie schon einmal erwähnt:
    Wann wird Frau Merkel „Klimaschutzparties“ an der Nordsee organisieren, wo dann die Bundesbürger eingeladen werden, die Nordsee mit Tuppertöpfe leerzuschaufeln, damit dem Meeresspiegelanstieg entgegengewirkt wird ?.

    Bestimmt wird dabei dann auch die „Klimasuperwurst“ gereicht.

    Ich frage mich, Herr Müller, wann Sie endlich dieses „ökogefärbte Abzockspektakel“ rund um die „Klimahysterie“ begreifen werden. Mit Umweltschutz hat das sehr wenig zu tun, sondern ist eine reine Gelddruckmaschine, denn Wirtschaftspolitik funktioniert zu 50% mit Psychologie. Und die Klimaschutzdebatte hat nix mit Wissenschaft zu tun, sondern mit politisch-gesteuerter Propaganda, wie sie vor 75 Jahren nicht besser hätte funktionieren können. Denken Sie in 10 bis 20 Jahren an meine Worte. Der Schwindel fängt bereits an aufzufliegen. Insbesondere weil man für die globale Abkühlung seit 2001 keine „CO2-Erklärung“ hat und in China gegenwärtig der stärkste Kälte- und Wintereinbruch seit 40 Jahren stattfindet. Sehr Seltsam, wo doch China der einer der weltgrößten „CO2-Verpester“ und „Klimaerwärmer“ ist.

  8. U. Müller

    Lieber Herr Hoffmann,

    Sie haben mal wieder eine verquaste Einschätzung. Es geht um die Aufdeckung von Greenwash, also von grüner PR und vorgeschobenem Klimaschutz anstelle ernsthafter Klimaschutz-Anstrengungen.

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    Jetzt wird wohl GREENPEACE die Geister nicht mehr los, die GREENPEACE mit der „Klimahysterie“ selbst gerufen hatte…Lustig…Kennt man hier denn schon die Superklimawurst ??

    http://www.superwurst.info/intro.html

    Keine Satire…wahrlich Realität…