Aktiv für Transparenz
und Demokratie.

Lobbyregister
Transparenz statt verdecktem Einfluss

Offenlegen! – Für ein verpflichtendes Lobbyregister

Die Abgeordneten des Bundestages beschließen hierzulande die Gesetze. Aber im Schatten des Parlaments gibt es noch eine andere Gruppe, die bei der Gesetzgebung ordentlich mitmischt. Tausende Lobbyisten versuchen, mit viel Geld und guten Netzwerken, Gesetze, Politik und öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Bislang müssen sie darüber keine Rechenschaft ablegen. Das wollen wir ändern.

Seit Jahren setzt sich LobbyControl für ein verpflichtendes Lobbyregister ein. So, wie es in anderen Ländern – unter anderem den USA, Kanada, Irland oder Slowenien – längst üblich ist.

Im Februar 2017 haben wir mit abgeordnetenwatch einen Gesetzentwurf vorgelegt, der zeigt, wie es geht. In einem Transparenzregister müssten alle Lobbyisten angeben, mit welchem Budget, in wessen Auftrag und zu welchem Thema sie Einfluss auf die Politik nehmen.

Ein Lobbyregister erschwert verdeckte Einflussnahme und macht Verflechtungen erkennbar. Es hilft, Machtungleichgewichte sichtbarer zu machen und damit in die öffentliche Debatte zu bringen. Als wichtige Informationsquelle für JournalistInnen, Organisationen und BürgerInnen stärkt es die demokratische Kontrolle.

 

Aktuelle Meldungen

Das Bild zeigt das englische Kampagnenlogo unserer Kampagne für ein verpflichtendes Lobbyregister.

24. April 2015
von Nina Katzemich

Europaweite Kampagne: Vollständige Lobbytransparenz jetzt!

Lobbyismus in der EU

Es geht los: Gemeinsam mit unseren Partnern im ALTER-EU-Netzwerk haben wir eine europaweite Kampagne für verpflichtende Lobbytransparenz gestartet. Hauptfokus ist das EU-Lobbyregister. Kommissionspräsident Juncker hat für dieses Jahr ein verpflichtendes Lobbyregister angekündigt, und wir nehmen ihn beim Wort. Damit besteht die Chance, entscheidende Schritte voranzukommen. Weiterlesen

20. Januar 2015
von Nina Katzemich
2 Kommentare

Studie: Europäische PR-Agenturen betreiben Imagepflege für Diktaturen

Lobbyismus in der EU

Unsere Partnerorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) hat heute eine spannende Studie über die Imagepflege von Diktaturen und unterdrückerischen Regimen veröffentlicht. Sie zeigt, wie PR-Agenturen und Denkfabriken in Brüssel für diese Regime gute Stimmung machen, sie ins rechte Licht rücken und Menschenrechtsverletzungen und andere Probleme unter den Teppich kehren. Weiterlesen