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	<title>Kommentare zu: Mail-Aktion: Keine Lobbyisten in Ministerien!</title>
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	<description>Initiative für Transparenz und Demokratie</description>
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		<title>Von: Alexa Kaufhof</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/mail-aktion-keine-lobbyisten-in-ministerien/comment-page-1/#comment-61201</link>
		<dc:creator>Alexa Kaufhof</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 12:01:39 +0000</pubDate>
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		<description>Und woher, lieber Michael, soll der normale Bürger die Zeit und das Geld für solche Lobbyarbeit nehmen?

Wenn ich über die Ressourcen der Bertelsmann-Stiftung verfüge, bin ich auch gerne bereit, in gleichem Umfang wie diese Lobbyarbeit zu betreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und woher, lieber Michael, soll der normale Bürger die Zeit und das Geld für solche Lobbyarbeit nehmen?</p>
<p>Wenn ich über die Ressourcen der Bertelsmann-Stiftung verfüge, bin ich auch gerne bereit, in gleichem Umfang wie diese Lobbyarbeit zu betreiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/mail-aktion-keine-lobbyisten-in-ministerien/comment-page-1/#comment-61136</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 13:35:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

betrachtet doch bitte einmal das Problem des Lobbyismus aus einem anderen Blickwinkel. Sachlich betrachtet entsteht doch das Problem doch erst dadurch, dass sich derart wenige Bürger zu Lobbygruppen zusammenschließen und so viele Verbände aus der Industrie dies aus Selbstzweck unternehmen.

Wo ist die Deutsche Bildungslobby?
Die Bertelsmannstiftung reisst den JOB an sich!

Wo die Lobby für faire Entlohnung von Erwerbstätigkeit?
Die sog. Neue Initiative für Soziale Marktwirtschaft (NISM) gaukelt den JOB vor!

Wo ist die Lobby für mehr Sozial- und weniger Wohlstandsstaat?
Das sog. &quot;Bürgerkonvent&quot; pervertiert diesen JOB unsäglich!

Es geht nicht darum &quot;mit den Wölfen zu heulen&quot;. Es geht darum sich den offensichtlich geänderten Gegebenheiten anzupassen und die Minderheit in ihre demokratischen Schranken zu verweisen.

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>betrachtet doch bitte einmal das Problem des Lobbyismus aus einem anderen Blickwinkel. Sachlich betrachtet entsteht doch das Problem doch erst dadurch, dass sich derart wenige Bürger zu Lobbygruppen zusammenschließen und so viele Verbände aus der Industrie dies aus Selbstzweck unternehmen.</p>
<p>Wo ist die Deutsche Bildungslobby?<br />
Die Bertelsmannstiftung reisst den JOB an sich!</p>
<p>Wo die Lobby für faire Entlohnung von Erwerbstätigkeit?<br />
Die sog. Neue Initiative für Soziale Marktwirtschaft (NISM) gaukelt den JOB vor!</p>
<p>Wo ist die Lobby für mehr Sozial- und weniger Wohlstandsstaat?<br />
Das sog. &#8220;Bürgerkonvent&#8221; pervertiert diesen JOB unsäglich!</p>
<p>Es geht nicht darum &#8220;mit den Wölfen zu heulen&#8221;. Es geht darum sich den offensichtlich geänderten Gegebenheiten anzupassen und die Minderheit in ihre demokratischen Schranken zu verweisen.</p>
<p>Gruß</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk Abe</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/mail-aktion-keine-lobbyisten-in-ministerien/comment-page-1/#comment-61134</link>
		<dc:creator>Dirk Abe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 11:59:05 +0000</pubDate>
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		<description>Auf meine Mail an MdB Willsch kam heute sogar eine Antwort. 
Ich poste sie mal unkommentiert:

Sehr geehrter Herr Abe,

gerne antworte ich auf Ihre Email im Rahmen der Email-Aktion von LobbyControl und Compact e.V., in der Sie sich kritisch über die Beschäftigung von Unternehmensvertretern in Bundesministerien äußern. Ich freue mich über Ihre Beteiligung an der politischen Diskussion.

Zunächst möchte ich betonen, dass Lobbyismus im Kern nichts anderes als die Vermittlung von Interessen auf der politischen Ebene ist. Dabei werden die Interessen von unterschiedlichsten Gruppen und Akteuren vertreten: von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen ebenso wie von Bürgerbewegungen, Gewerkschaften, Regionen und Kommunen. Das Anhören von Interessen bedeutet jedoch in keiner Weise die komplette Übernahme der Positionen. Vielmehr ermöglicht es die Entwicklung eines umfassenden Meinungsbildes, was eine zentrale Voraussetzung für gute und verantwortungsbewusste Politik ist.

Problematisch wird es, wenn die Transparenz der Interessensvermittlung nicht gegeben ist. Bei der von Ihnen kritisierten Beschäftigung von Unternehmensvertretern in Bundesministerien war diese Transparenz nicht immer in vollem Umfang gegeben, wie auch der Bundesrechnungshof in seinem Bericht vom April 2008 ausgeführt hat. Auch wenn die Untersuchungen keinen konkreten Verdacht auf vorsätzlichen Missbrauch und Schaden für den Bund und das von ihm zu vertretende Gemeinwohl ergeben haben, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dem auch ich angehöre, die Regierung in einer Entschließung aufgefordert, für die Beschäftigung von Verbands- und Unternehmensmitarbeitern in den Ministerien eine gesetzliche Regelung zu finden. Das von Ihnen geforderte Eingreifen des Bundestages ist also bereits erfolgt. Und es hat Wirkung gezeigt: Derzeit erarbeitet die Bundesregierung eine Verwaltungsvorschrift zur Beschäftigung von externen Mitarbeitern in Bundesministerien. Diese ist in Abstimmung aller Ministerien auf den Weg gebracht worden und wird voraussichtlich schon im Juni vom Kabinett verabschiedet werden.

Ich begrüße diese Entscheidung sehr. Mit der Vorschrift werden für alle Ressorts gleiche Regeln geschaffen, und es wird sichergestellt, dass keine &quot;externen&quot; Beschäftigten verantwortlich oder federführend an einem Gesetzentwurf mitarbeiten dürfen. Dem Bundestag wird künftig einmal jährlich ein Bericht über die Beschäftigung der Externen in den Ministerien vorgelegt, so dass auch die Kontrolle der Umsetzung dieser Vorgaben gewährleistet sein wird.

Ich hoffe, dass ich Ihre Befürchtungen bezüglich einer möglichen illegitimen Einflussnahme auf den politischen Entscheidungsfindungsprozess mit diesen Ausführungen zerstreuen konnte.

Mit freundlichen Grüßen nach Eltville


Klaus-Peter Willsch MdB

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon: 030-22773124
Telefax: 030-22776124
E-Mail:  Klaus-Peter.Willsch@bundestag.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meine Mail an MdB Willsch kam heute sogar eine Antwort.<br />
Ich poste sie mal unkommentiert:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Abe,</p>
<p>gerne antworte ich auf Ihre Email im Rahmen der Email-Aktion von LobbyControl und Compact e.V., in der Sie sich kritisch über die Beschäftigung von Unternehmensvertretern in Bundesministerien äußern. Ich freue mich über Ihre Beteiligung an der politischen Diskussion.</p>
<p>Zunächst möchte ich betonen, dass Lobbyismus im Kern nichts anderes als die Vermittlung von Interessen auf der politischen Ebene ist. Dabei werden die Interessen von unterschiedlichsten Gruppen und Akteuren vertreten: von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen ebenso wie von Bürgerbewegungen, Gewerkschaften, Regionen und Kommunen. Das Anhören von Interessen bedeutet jedoch in keiner Weise die komplette Übernahme der Positionen. Vielmehr ermöglicht es die Entwicklung eines umfassenden Meinungsbildes, was eine zentrale Voraussetzung für gute und verantwortungsbewusste Politik ist.</p>
<p>Problematisch wird es, wenn die Transparenz der Interessensvermittlung nicht gegeben ist. Bei der von Ihnen kritisierten Beschäftigung von Unternehmensvertretern in Bundesministerien war diese Transparenz nicht immer in vollem Umfang gegeben, wie auch der Bundesrechnungshof in seinem Bericht vom April 2008 ausgeführt hat. Auch wenn die Untersuchungen keinen konkreten Verdacht auf vorsätzlichen Missbrauch und Schaden für den Bund und das von ihm zu vertretende Gemeinwohl ergeben haben, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dem auch ich angehöre, die Regierung in einer Entschließung aufgefordert, für die Beschäftigung von Verbands- und Unternehmensmitarbeitern in den Ministerien eine gesetzliche Regelung zu finden. Das von Ihnen geforderte Eingreifen des Bundestages ist also bereits erfolgt. Und es hat Wirkung gezeigt: Derzeit erarbeitet die Bundesregierung eine Verwaltungsvorschrift zur Beschäftigung von externen Mitarbeitern in Bundesministerien. Diese ist in Abstimmung aller Ministerien auf den Weg gebracht worden und wird voraussichtlich schon im Juni vom Kabinett verabschiedet werden.</p>
<p>Ich begrüße diese Entscheidung sehr. Mit der Vorschrift werden für alle Ressorts gleiche Regeln geschaffen, und es wird sichergestellt, dass keine &#8220;externen&#8221; Beschäftigten verantwortlich oder federführend an einem Gesetzentwurf mitarbeiten dürfen. Dem Bundestag wird künftig einmal jährlich ein Bericht über die Beschäftigung der Externen in den Ministerien vorgelegt, so dass auch die Kontrolle der Umsetzung dieser Vorgaben gewährleistet sein wird.</p>
<p>Ich hoffe, dass ich Ihre Befürchtungen bezüglich einer möglichen illegitimen Einflussnahme auf den politischen Entscheidungsfindungsprozess mit diesen Ausführungen zerstreuen konnte.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen nach Eltville</p>
<p>Klaus-Peter Willsch MdB</p>
<p>Platz der Republik 1<br />
11011 Berlin</p>
<p>Telefon: 030-22773124<br />
Telefax: 030-22776124<br />
E-Mail:  <a href="mailto:Klaus-Peter.Willsch@bundestag.de">Klaus-Peter.Willsch@bundestag.de</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Burkhardt Stoff</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/mail-aktion-keine-lobbyisten-in-ministerien/comment-page-1/#comment-60813</link>
		<dc:creator>Burkhardt Stoff</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 20:27:44 +0000</pubDate>
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		<description>Es war allerhöchste Zeit, eine Kampagne gegen die marode,
desolate Regierungspolitik einer Großen Koalition, deren Machtmißbrauch inzwischen leider schon Selbstverständnis 
geworden ist, zu starten. Mit dieser und ähnlichen Aktionen
muß auch in der Öffentlichkeit vehement gegen die weitere Aushölung demokratischer Grund- und Bürgerrechte vorgegangen werden, damit wir nicht neben den Deppen der
alleinherrschenden Diätenbeansprucher auch noch zu Sklaven der Großindustrie und der Banken degradiert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es war allerhöchste Zeit, eine Kampagne gegen die marode,<br />
desolate Regierungspolitik einer Großen Koalition, deren Machtmißbrauch inzwischen leider schon Selbstverständnis<br />
geworden ist, zu starten. Mit dieser und ähnlichen Aktionen<br />
muß auch in der Öffentlichkeit vehement gegen die weitere Aushölung demokratischer Grund- und Bürgerrechte vorgegangen werden, damit wir nicht neben den Deppen der<br />
alleinherrschenden Diätenbeansprucher auch noch zu Sklaven der Großindustrie und der Banken degradiert werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/mail-aktion-keine-lobbyisten-in-ministerien/comment-page-1/#comment-60812</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 20:27:29 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist schon merkwürdig, daß das Volk keine &quot;Lobbyisten in den Ministerien&quot; zu haben scheint, die Wirtschaft dafür aber umso mehr heimliche Unterstützer aufzubieten hat.

Und die Moral von der Geschicht lautet deshalb:
Öffentlich wird Demokratie gepredigt, aber in den politischen Schaltzentralen wird Plutokratie praktiziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon merkwürdig, daß das Volk keine &#8220;Lobbyisten in den Ministerien&#8221; zu haben scheint, die Wirtschaft dafür aber umso mehr heimliche Unterstützer aufzubieten hat.</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht lautet deshalb:<br />
Öffentlich wird Demokratie gepredigt, aber in den politischen Schaltzentralen wird Plutokratie praktiziert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria Egerer</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/mail-aktion-keine-lobbyisten-in-ministerien/comment-page-1/#comment-60787</link>
		<dc:creator>Maria Egerer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 10:13:53 +0000</pubDate>
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		<description>Da braucht man sich ja nicht zu wundern, daß immer mehr neoliberale Gesetze zu Lasten der mittleren und unteren Bevölkerungsschichten verabschiedet werden. Die Große Koalition und vorher Rot/Grün haben das Auseinanderbrechen der Gesellschaft zu verantworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da braucht man sich ja nicht zu wundern, daß immer mehr neoliberale Gesetze zu Lasten der mittleren und unteren Bevölkerungsschichten verabschiedet werden. Die Große Koalition und vorher Rot/Grün haben das Auseinanderbrechen der Gesellschaft zu verantworten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/mail-aktion-keine-lobbyisten-in-ministerien/comment-page-1/#comment-60751</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 22:00:52 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist schon eine merkwürdige Sache, aber das Volk hat offenbar keine &quot;Lobbyisten in den Ministerien&quot;, während die Wirtschaft umso mehr heimliche Unterstützer aufbieten kann.

Und die Moral von der Geschicht lautet deshalb:
Öffentlich wird Demokratie gepredigt, in den Schaltzentralen der politischen Macht wird aber Plutokratie praktiziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon eine merkwürdige Sache, aber das Volk hat offenbar keine &#8220;Lobbyisten in den Ministerien&#8221;, während die Wirtschaft umso mehr heimliche Unterstützer aufbieten kann.</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht lautet deshalb:<br />
Öffentlich wird Demokratie gepredigt, in den Schaltzentralen der politischen Macht wird aber Plutokratie praktiziert.</p>
]]></content:encoded>
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