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Lesetipp zur Lobbyarbeit der “Klimaskeptiker”

7. September 2007 | 9 Kommentare

Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf hat am 31. August einen sehr lesenswerten Artikel zum Lobbyismus der sogenannten “Klimaskeptiker” in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlicht. Auf den provokanten Artikel mit dem Titel „Deutsche Medien betreiben Desinformation“ gab es prompt eine konzertierte Gegenreaktion von Autoren, die in Rahmstorf Artikel explizit kritisiert wurden. Darunter: Günter Ederer, den LobbyControl bereits für seinen irreführenden Beitrag zum Klimawandel im Bayerischen Rundfunk kritisierte.

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9 Kommentare »

  • Demokrat sagte:

    Wer finaziert eigentlich LobbyControl?

  • H. Klein sagte:

    Wir legen unsere Finanzierung auf unserer Webseite offen: http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/unsere-finanzierung/

  • Demokrit sagte:

    Eben, H.Klein, gut verlinkt! :) …war auch schonmal Thema im Tv, als interessierter Demokrat hätten sie das wissen können, werter Demokrat!
    Beste Grüße an LobbyControl, weiter so !

  • Rainer Hoffmann sagte:

    Ich kann anhand des Jahresberichtes 2006 n i c h t konkret erkennen, wer (Firmennamen und/oder Personen) Lobbycontrol e.V. finanziert.

    Der Jahresbericht ist nixsagend, was die Finanzierung von Lobbycontrol betrifft…aber laufend wird von diesen “GRÜNEN Lobbyisten” der Ökokritikerszene vorgeworfen, sie würden von Energiekonzernen finanziert werden…und selber vertuschen die “Ökos” die wahren Geldgeber im Hintergrund…z.B. die Windindustrie, die vehement die GRÜNEN finanziert…

    Man schaue sich auch diesen Bericht über Hans Leyendecker an: http://www.onlinezeitung24.de/article/239

    So funktioniert Polit-Lobbyismus im Journalismus.

    Leyendecker ist als unabhängiger Journalist mehr als unglaubwürdig…

  • H. Klein sagte:

    Sehr geehrter Herr Hoffmann,
    aus unserem Jahrebericht 2006 können Sie entnehmen, dass wir von unserem Gesamtbudget in Höhe von 37.281 Euro 22.200 Euro von der Bewegungsstiftung (www.bewegungsstiftung.de), 4125 Euro aus Mitgliedsbeiträgen und 8953 Euro aus Einzelspenden von Privatpersonen erhalten haben. Natürlich können wir - schon aus Datenschutzgründen - nicht jeden einzelnen Kleinspender und jedes Fördermitglied namentlich nennen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    H. Klein, LobbyControl

  • Rainer Hoffmann sagte:

    Ja…Ja…der Datenschutz…schön das es ihn gibt, nicht wahr ?? Schei…was auf das Informationsfreiheitsgesetz…

    Merken Sie gar nicht, wie Sie mit Ihrer scheinheiligen “Antilobby-Arbeit” die Bürger verar…??

  • U. Müller (author) sagte:

    Lieber Herr Hoffmann,

    nochmal zur Klärung: in dem Jahresbericht unterscheiden wir zwischen Spenden von Privatpersonen und juristischen Personen (also Unternehmen, Stiftungen, Vereine etc.). Wir nennen die Privatpersonen nicht namentlich, aber wir führen sehr wohl alle juristischen Personen namentlich auf. Wir haben 2006 und 2007 keine Spenden von Unternehmen erhalten.

    Ihre Unterstellungen sind haltlos. Sie hätten sehen können, dass wir kein Geld von Unternehmen bekommen haben (weder von Windkraftfirmen noch von anderen) - wenn Sie sich nur die Mühe gemacht hätten, den Jahresbericht eine Minute länger anzusehen.

    Wir legen Wert auf unsere Unabhängigkeit und sind weder scheinheilig noch “verar…” wir die Leute (die Punkte machen Ihren Stil auch nicht besser).

    (Das Informationsfreiheitsgesetz hat übrigens mit dieser Debatte nichts zu tun. Das gibt den Bürgerinnen und Bürgern Informationsansprüche gegenüber staatlichen Stellen - wir begrüßen das sehr und fänden auch ein Gesetz mit weniger Schlupflöchern besser.

    Und wenn Sie etwas genauer auf unserer Webseite gucken würden, dann wüssten Sie, dass wir uns z.B. in Brüssel massiv für ein Lobbyistenregister einsetzen, das die Finanzierung von Lobbyorganisationen transparent macht. Dieses würde nicht nur für Lobby-Agenturen oder Wirtschaftsverbände gelten, sondern auch für Nichtregierungsorganisationen, soweit sie Lobbyarbeit betreiben.)

  • Rainer Hoffmann sagte:

    Grundsätzlich alles lobenswert und sinnvoll !

    Aber es sollte in dem Lobbyregister auch stehen, welche Journalistenvereinigungen von wem finanziert werden.

    Hinter “Schachtel-Finanzierungen” von Institutionen können sich auch wieder Firmen mit wirtschaftlichen Interessen verbergen. Diese Verpflechtungen und Netzwerke sollten dann auch transparent gemacht werden.

  • .·. wend.de .·. sagte:

    Klimalobby…

    Ich hatte hier ja bereits einige Male festgestellt, dass ich den Überblick verloren habe, was an den Klimawandelgeschichten nun glaubwürdig ist und was nicht.
    Interessante, meiner Verwirrtheit etwas Abhilfe verschaffende Artikel fand ich nun via Lobb…

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