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	<title>Kommentare zu: Karl Kardinal Lehmann gratuliert Hans Tietmeyer</title>
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	<description>Initiative für Transparenz und Demokratie</description>
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		<title>Von: Peter Christian Nowak 67063 Ludwigshafen Sternstr. 55a</title>
		<link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/08/karl-kardinal-lehmann-gratuliert-hans-tietmeyer/comment-page-1/#comment-5140</link>
		<dc:creator>Peter Christian Nowak 67063 Ludwigshafen Sternstr. 55a</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2006 15:24:49 +0000</pubDate>
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		<description>Die merkwürdigen Wege des Kardinals, Karl Lehmann


Daß Kardinal Lehmann als Botschafter der INSM fungiert, wundert mich nicht.

Die katholischen Klerikalen haben es im Lauf ihrer  Kirchengeschichte stets geschafft, sich auf diese Weise Reichtum und Einfluß zu sichern, indem man sich mit den Mächtigen verbündet.
Es sind immer wieder die Gleichen, die dem gemeinen Fußvolk Wasser predigen und sich selbst nach dem Ritual  &quot;eucharistischer Transsubtantion&quot; den Wein zur Gemüte führen.

Derweil entfliehen ganze Heerscharen unzufriedener Gläubige dem Weihrauchmoder sakraler Kirchenräume, da sie ihren Obersten und deren Widersprüche nicht mehr gewillt sind zu folgen.

Kardinal Lehmann schließt sich gern Herrn Tietmeyer &amp; Co. und dem gesamten Bettel der INSM an - verspricht er sich doch in deren Schleimspur eine Fülle von Anerkennung und...viel Geld!

&quot;Ludwig Erhard Lecture&quot;, dort vor Professoren, Doktoren und sonstigen erlauchten Euer Gnaden auftreten zu dürfen--das macht auch in klerikalen Kreisen, insbesondere, wenn es sich um katholische handelt, schon was her.
Nur... wie sich dann das Ganze mit der Botschaft jenes Mannes von Nazareth verträgt, scheint dann -
den neuen Umständen der Globalisierung entsprechend - völlig irrelevant.

Wer sich die Mühe macht, und sich nur ein wenig mit der Geschichte der Kirche(n) beschäftigt, wird sehr schnell feststellen, daß es den Kirche(n) keineswegs um Gerechtigkeit schlechthin ging, sondern einzig um die Frage, wie sie Macht und Einfluß über die Menschen gewinnen und nach Möglichkeit vermehren kann.

Kardinal Karl Lehmann hat in meinen Augen schon immer eine zweifelhafte  Reputation besessen; er verfügte zu keiner Zeit über die menschlich-qualitativen Fähigkeiten, sich den Schlamm weltlicher Obrigkeiten (die sich dafür halten), von seinem religiösen Auftrag fern zu halten, nämlich inhaltlich das Evangelium zu verkünden.
Religiosität, Spiritualität, dubiose Sinnvermittlung... und Reichtum waren im katholischen Christentum noch nie sich widersprechende Parameter, nach denen sich ganze Generationen nicht nur gerichtet, sondern auch mit Verve umgesetzt haben: Ich erinnere an die Kreuzzüge, den &quot;Hexenhammer&quot;, an die &quot;Conquista&quot; der Heiligen Inquisition usw. usw.
Bis heute haben sich diese Strukturen der Unterdrückung von Schwachen und Benachteiligten erhalten, stets den Unterdrückten die Option auf ein besseres Leben im Jenseits aufrecht erhalten, ein Leben jenseits von allen Leiden, allem Mangel und Ungerechtigkeiten. Und so versteht man sich  insgeheim: als Bündnispartner von korrupten Politikern und beispielsweise lateinamerikanischen Machthabern - so auch mit deutschen Wirtschaftseliten, selbsternannten Experten und Manipulationsmaschinisten, wie die in der INSM versammelten.

Und so nutzt man fröhlich die &quot;Geilheit auf Macht&quot;, schürt gnadenlos den stets immanenten Instinkt für soziale Anerkennung in den Reihen des Klerus und instrumentalisiert sie nach allen Regeln der medialen Meinungsmache für die Öffentlichkeit. Besser kann effiziente Gehirnwäsche für die Gesellschaft nicht funktionieren, wenn sich auch ein Kardinal mit seiner ganzen Authorität für die (ungereche) Sache in die Bresche werfen lässt.
Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die merkwürdigen Wege des Kardinals, Karl Lehmann</p>
<p>Daß Kardinal Lehmann als Botschafter der INSM fungiert, wundert mich nicht.</p>
<p>Die katholischen Klerikalen haben es im Lauf ihrer  Kirchengeschichte stets geschafft, sich auf diese Weise Reichtum und Einfluß zu sichern, indem man sich mit den Mächtigen verbündet.<br />
Es sind immer wieder die Gleichen, die dem gemeinen Fußvolk Wasser predigen und sich selbst nach dem Ritual  &#8220;eucharistischer Transsubtantion&#8221; den Wein zur Gemüte führen.</p>
<p>Derweil entfliehen ganze Heerscharen unzufriedener Gläubige dem Weihrauchmoder sakraler Kirchenräume, da sie ihren Obersten und deren Widersprüche nicht mehr gewillt sind zu folgen.</p>
<p>Kardinal Lehmann schließt sich gern Herrn Tietmeyer &amp; Co. und dem gesamten Bettel der INSM an &#8211; verspricht er sich doch in deren Schleimspur eine Fülle von Anerkennung und&#8230;viel Geld!</p>
<p>&#8220;Ludwig Erhard Lecture&#8221;, dort vor Professoren, Doktoren und sonstigen erlauchten Euer Gnaden auftreten zu dürfen&#8211;das macht auch in klerikalen Kreisen, insbesondere, wenn es sich um katholische handelt, schon was her.<br />
Nur&#8230; wie sich dann das Ganze mit der Botschaft jenes Mannes von Nazareth verträgt, scheint dann -<br />
den neuen Umständen der Globalisierung entsprechend &#8211; völlig irrelevant.</p>
<p>Wer sich die Mühe macht, und sich nur ein wenig mit der Geschichte der Kirche(n) beschäftigt, wird sehr schnell feststellen, daß es den Kirche(n) keineswegs um Gerechtigkeit schlechthin ging, sondern einzig um die Frage, wie sie Macht und Einfluß über die Menschen gewinnen und nach Möglichkeit vermehren kann.</p>
<p>Kardinal Karl Lehmann hat in meinen Augen schon immer eine zweifelhafte  Reputation besessen; er verfügte zu keiner Zeit über die menschlich-qualitativen Fähigkeiten, sich den Schlamm weltlicher Obrigkeiten (die sich dafür halten), von seinem religiösen Auftrag fern zu halten, nämlich inhaltlich das Evangelium zu verkünden.<br />
Religiosität, Spiritualität, dubiose Sinnvermittlung&#8230; und Reichtum waren im katholischen Christentum noch nie sich widersprechende Parameter, nach denen sich ganze Generationen nicht nur gerichtet, sondern auch mit Verve umgesetzt haben: Ich erinnere an die Kreuzzüge, den &#8220;Hexenhammer&#8221;, an die &#8220;Conquista&#8221; der Heiligen Inquisition usw. usw.<br />
Bis heute haben sich diese Strukturen der Unterdrückung von Schwachen und Benachteiligten erhalten, stets den Unterdrückten die Option auf ein besseres Leben im Jenseits aufrecht erhalten, ein Leben jenseits von allen Leiden, allem Mangel und Ungerechtigkeiten. Und so versteht man sich  insgeheim: als Bündnispartner von korrupten Politikern und beispielsweise lateinamerikanischen Machthabern &#8211; so auch mit deutschen Wirtschaftseliten, selbsternannten Experten und Manipulationsmaschinisten, wie die in der INSM versammelten.</p>
<p>Und so nutzt man fröhlich die &#8220;Geilheit auf Macht&#8221;, schürt gnadenlos den stets immanenten Instinkt für soziale Anerkennung in den Reihen des Klerus und instrumentalisiert sie nach allen Regeln der medialen Meinungsmache für die Öffentlichkeit. Besser kann effiziente Gehirnwäsche für die Gesellschaft nicht funktionieren, wenn sich auch ein Kardinal mit seiner ganzen Authorität für die (ungereche) Sache in die Bresche werfen lässt.<br />
Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen.</p>
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